Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 496 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2829132-2829713-2829725-2881603--28913-2881634- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
498 Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra״s. וטעם אלהי ישראל .[Ezech. 1, 1] כתוב ואראה מראות אלהיט <1. 11. אלהיט heisse (. יוצר בראשית אשר בידו נפש כל חי והמשכיל יבין auch Engel, dagegen אלהי ישראל ist — יחוך [nach 2. Mos. 6, 2ß‘.l und zwar hx dem Sinne von מהרת הנמצאות [oben S. 110, 158, 109]). Hierher gehören auch die dunklen Worte zu 5. Mos. 4, 35, weiche lauten: ובפרשת -ישסע יתרו כתוב וידבר , (2. Mos. 19, 19) 2) , והאלהים יענגו בקול. Mos. 20, 1) אדהים בא האלהיט (17 ,20) , אשר שם האלהים (16 ,20) כי המדבר היא אלהיט כי יש מי שלא יבין דרך קצרה והוא סיד עסוק. Vielleicht ist der Sinn folgender: Obgleich am Sinai die Offenbarung ohne Vermittelung von Engeln stattfand, so stellt dennoch dabei אלהיט zuweilen und nicht durchgängig י׳יי. Hiernach ist dort unter אלהיט Gott selbst und nicht Engel zu verstehen. Auf dieses אלהיט am Sinai spiele eben האלהיט mit dem Artikel in der Stelle 5 אתה הראית לרעת כי יי הוא האלה ים. Mos. 4, 35 an. Ich muss, meint dann IE weiter, diese Bedeutung von אלהיט am Sinai ~~ מהוה המלאכים -־ י׳יי אלהיט ausdrücklich liervorheben; ״denn Manche verstehen den abgekürzten Ausdruck אל־־^הים in der Bedeutung״ ־Gott der Engel״ am Sinai nicht und erklären auch dort אלהיט Engel, wonach auch am Sinai im Widerspruch mit 5. Mos. 5, 4 Vermittelung der Engel anzunchmen wäre1). Im kürz. 00 turn, zu 2 לקראת הא לה ים. Mos. 19, 17, S. 45, Z. 23 und 24 sind חכמי הגאונים eben Saadia in Emun. II, 8, IX, S. 83b., Z. 18 und II, 8 II, S. 32a Z. 20, dessen Ansicht IE sonst aoeeptirt und nur am ,Sinai wegen 5. Mos. 5, 4 nicht gelten lässt (s. unten S. 503 und oben S. 213). 6. Israel musste aber wenigstens Ein Mal durch eine unmittelbare Gtfenbanmg Gottes im Geist(' diu IJeberzcugung für alle Zeit gewinnen, dass es eine OÜenbarung Gottes im Geiste und Worte gebe, weil die Brahmancn angeblich auf speeulativem Wege die Unmöglichkeit einer solchen Art der Offenbarung bewiesen hatten: gangb. Conim, zu 2 ויאמר. Mos. 19, 9 ־) u. kürz. Comm, das. 8. 45, cd. Prag zu וגם בך יאמינו. x) Hiermit ist aber nicht ausgeschlossen, dass eine lichte Wolke als מדאה כבוד י״י den sinnlichen Augen des Volkes zugleich sichtbar war. Denn auf diesen Lichtglanz (כבוד) bezieht sich 2. Mos. 20, 20, kurz. Comm. zu 2 הערבל. Mos. 20, 18, S. 52; gangb. Comm. zu *2 «יאמר י. Mos. 20, 19. 2) Vgl. Saadia III, 3 Anfg., S. 41b, Z. 17 (יש אגשים שאומרים) u. III, 9, S. 47b, Z. 23.