Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 493 (sequence 13)
- Language
- German
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16!י Religionsphilosophie Abraham Ihn Esra's, 493 b) Offenbarung' im eigentlichen .Sinne oder im Worte Gottes. Zu הורד. יי וחמימה Ps. 19, 8 sagt IE: ולפי דעתי שהזכיר למצוא עדוח (der philosoph. Gebildete) ער כה איך יוכל המשכיל על האלריוה ולהכיר מעשיי, ואמר דור יש עד אחר גכבד ממג ו ויו" ר גאמז והיא תורה יי ועדוהיו ופקודיו ויראהו ומשפטיו .... והזכיר מ׳איםת נ^ייט כי ההורה הסיר הספק מן הגפש . . , ועדות, הדברים העתיקים מפי המעידים יבראו בעיגיהם, ובעבור שלא יוסי‘ אדם לדעה ם מדרך הראיות אמר יזח״ימת?*הי, ואמר שגאמנים הם ואיגם כזב אף ואמר על ההורה . (sc. על פי שאיגם יודעים איהם הבמי לב (בלי גכואה יזמים ח ,כי אין צרוך לעדוה עד אחר עמד, Vgl Sandia, Emmi., Iir, 7 p.? 44 cd., Berlin; Kus. I 25; Emmi. nun. S. 78, cd. Weil). 2. Beide Formen der Offenbarung sind neben einander notliwendig; denn sie dienen einander zu gegenseitiger Ergänzung. Jede hat ihre Vorzüge für verschiedene Biidungskreise und Entwiekelungsstufen (vgl. m. Reime und Gedieht« des Abr. Ihn Esra S. 77, Nr. 48, Z. I — H): a) Für den philosophisch Gebildeten besteht in dm־ denkenden Betrachtung der Weh; insofern ein Fortschritt gegen den überlieferten und anerzogenen naiv gläubigen Standpunkt, als er vom lediglich empfangenen und iiusserlieh angeignetrn Fürwahrhnlten zu einen* wissenschaftlichen Frkeimtiiiss Gettos und der Natur durch eigne Beobachtung und eignes Nachdenken gelangt ist. Die Wahrnehmung dm• Sinne (מראה העין) und der gesunde Menschenverstand (שיקול הדעה), verbunden mit der Dcnkthätigkcit der Vernunft (הכמה הלב) wirken alsdann zusammen, um eine eigne religiöse- Ueber/eugung zu bilden (zu 5 וירעה היום וחשבוה אל לבבך Mos. 4, 39). Auf diese. Welse gelangt der Mensch zu einer duivhgängig bewussten und klarem, unwiderleglichen und unerschütterlichen Feber- Zeugung von Gottes Dasein, seinem Walten, seinem Willen, unserer Pflicht u. s. w., di(‘ zwar zu demselben Ergebnisse wie die prophetische Offenbarung führt, aber dessen Inhalt zum unverlierbaren Eigcntbuui unseres Innern macht und so uns zu der dem Menschen möglichen Erkeimtniss Gottes sicher führt, (Gangb. Oomni. zu 2, Mos. 20, 2, EinL zu den 10 Bundesworten, bei der Beantwortung der^daselbst angeführten Fragen Juda ha-Lewihs, cd. Netter, b._ 82a Ooh 2: דע בי אין מעלוה בגי אדם . . . והגה יספיק למשכיל בכל גוי דבור אנכי י״י). Allein die Zahl der philosophisch Gebildeten bildet eine schwache Minderheit unter den Menschen, (Zu למען