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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 10 · p. Seite 469

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 10
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1898-01-01
Page
Seite 469 (sequence 4)
Language
German
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Die italienische Litteratur der ,Juden, 4 69 (Jeliuda Abravanoi, oben S. 420) boigelogt worden. In Folge einer Widmung dieser, oder einer anderen Schrift ernannte ihn Don Cesare Gonzaga zum Mitglied der von demselben (1562) gestifteten Accademia dcgli Invughiti (Peyron, p. 7.), allein da diese nur aus Cavalieren bestand, so erfand man für den von ihr beschäftigten Juden den Titel איוcrittore;i (hier wohl: Schriftsteller), womit Dejob (p. 79) die Ernennung Neeker’s als Protestanten zu in Minister vergleicht. Peyron (p. 7) hebt eine Stelle hervor, worin Somino dem zweimaligem Rector jener Akademie, Bernardino Marliani (vulgo Mariani) vor wirft, dass dieser ihn beschimpfe ״wegen der versehiedenen Riten“. In einem Briefe au Don Ferrante v. J. 1575 rechnet Sommo es sieh zur Ehre, Schauspiele für jene Akademie zu schreiben; daher glaubt Peyron (p. 8) folgende, in den Turiner Mss. vorhandenen Stücke zu dieser Rubrik zählen zu dürfen, niimlieh: (Ui Seonnoseiuti Gl’ Intermedi di Psiche I Doni (favola ])astorale) Hirifile II Gianizzero (1582 aufgeführt) L? Adelfa Gli 01.1 esti aniori La diletta 11 tamburo La fortunata. Das genannte Stück 1 Doni verfasste er im J. 1575 beim Regierungsantritt des Ferrante. nach dem Tode des Vaters Cesare Gonzaga, 11111 ״con ailcgoriei sentimenti“ den herben Schmerz der Akademie zu lindern. Die Onexti aniori huldigen der Herzogin Leonore, Gattin des Herzogs Vincenzo. Im Jahre 1584 widmete Leone dem Carlo Emanuele: La uozze di Mercurio e Filologia, nach Martinilus CapellaD für dra״ matischc Darstellung bearbeitet. — ihm sieht, dass Leone eine Vorliebe für allegorische Dramen hatte. Seine lyrischen Dichtungen, 4 ’ Handschriftenbände füllend, enthalten: Ctmsoni, Stanze, CapitoU, Satire und ver- ») Das bekannte Buch des Marc. Mineus Felix Capelia (um 470) unter dem Titel: De uuptiis Philcdogiae ei Mcrcurii libri duu (Buch I und II des Satiricon), zuerst Von. 1499 odirt, von dem lo jährigen Hugo Grotius mit Noten begleitet (Lugd. B. J51)9), behandelt die 7 freien Künste; vgl. des Jesuiten M. v. Bo eck Die 7 freien Künste im XU Jahrh., Donauwörth, 1848,

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