Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 452 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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452 Die Küligion.spl15Iosophiü Abraham Ibn Esra’s. I. Mos. 28, 12 über ׳איסיי מי שנפקחו עיני לבותם ונהרו אל (סלם יי ואל טובו באחריתם, d. h, die zur Gotteaerkenntniss schliesslich gelangen und so das Gut ewigen Lebens sich erringen. Ferner spricht IE ausführlicher und deutlicher sieh im gungb. Comm. zu 2. Mos. 20, 2, 8. 82a, Col. 2, ed. Netter aus. Er sagt: ואשר נשאו לבו ללמוד חבילות שהם כמו מעלות לעלות בהם אל מקום חפצו, יכיר מעשיה השם במתכות ובצמחים ובחיות ובגוף יהאדם בעצמו שיידע מעשיה כל אבד ואבר כפי התולדת, ולמה היה על ואת המתכונת, ויגבה לבו אחרי כן לדעת דברי הגלגלים שהם מעשה השם בעולם האמצעי שהוא עומד, וידע זמן מתי הקדר השמש או הלבנה,_וכמה יקרר השמשי ממנה, גם ידע הלבנה למה גקדרה ומי גרם לה, וכל'אלה ידע בראיות גמורות שאין בחם ספק, ומדרכי השם ירע המשכיל את השם וככה אמר משה הודיעני גא את דרכך ואדעך. Da Gott selbst für den Menschen also unerkennbar und nur durch seine Werke, annähernd begriffen werden kann (vgl. Ibn Gebirol, Lebensquelle, I, 5 und Mosch Ibn Esra im Gewürzbeot, Frgm. Zion II, 123), so muss das bestens vorbereitet(', Studium der Natur (ob. S. 448) und der Astronomie eifrig betrieben werden, um so eine wirklich(‘ Anschauung des göttlichen Walten» dem denkenden Geiste oinzupriigon und einzu verleiben. Dazu her gehurt ebenso die Erkenntnis» des tiefen Ge.- dasskengehaites der göttlichen Gesetze für Religion und Sittlichkeit Nur wer sie hingebungsvoll befolgt und deren Wirkung an sieh selbst erführt und erkennt; wer pietätvoll an ihnen festhälfc und sich in deren Sinn vertieft, iirulet auch in ihnen eine reiche Quelle der Gotteserkenntniss und unsterbheben Lebens. Zu 3. Mos. 18, 5 heisst es in dieser Hinsicht: וטעם־ ושמרתם את הקותי ואת משפטי [וגו׳] לבאר שהם חיים לעושיהם ממגי עולמות. כי המבין סודם (wegen (אשר יעשה אותם האדם וחי בהם חי העולם יחייגו ולא ימות לעולם על כן כתוב אני יי אלהיכם כאשר פירשתיו. Als Mittel und Quelle der Erkenn tni ss für den Menschen bezeichnet IE, wie schon Saadia (Einl. zu Eiann., S. 7 [unpagiriirt], Z. 6, cd. Berlin, und VII, 1, 8. 70 a, Z. 9), die sinnliche Wahrnehm ung in Uebereinstiinmiuig mit der Erfahrung und den gesunden Mensch Unverstand (ההרגשות und שיקול ׳הדעת) im Kalenderlmche (9 .8 ,(ספר העכור b, Z. 32 bis S. 10 a, Z. 16; Reime und Gedichte, I, 8. 34, Z. 181 —188 und Anm, 11; S. 59, Z, 42—44. Den verschiedenen Versuchen gegenüber, für die Un- Sterblichkeit der denkenden Seele einen Schriftbeweis aufzusuchen, erklärt IE zu 5 אני אמות ואהיה. Mos. 32, 39: man dürfe deutliche Hinweise auf ein jenseitiges Leben in der hl. Sehr, gar nicht erwarten, da dieselbe für ein ganzes Volk,