Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Dünnerschen Talmudglossen
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 439 (sequence 7)
- Language
- German
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Dio Dünnar'sciion l'almndglossen. 439 nicht an Belegen. Uebrigens werden beide Deutungen in den 1 osafot Kiddusehin 4 b s, v. מעיקרא olme Erwähnung der Meelultha berührt, ohne dass davon viel Aufhebens gemacht wird. Das zweite diesen־ wunderbaren Dinge bestellt darin, dass die ersten Amoraim die in Kiddusehin 4b cifcirte Sitrostche nur thoilweise kannten, nämlich nur die Ableitungen lür שסר und ביאה, nicht aber diejenige iür כסף, weshalb sie dieses aus dem Suhriftvers ויצאה הגס אין כסף folgern musste». Aut welchem Wege sich der Verfasser so genau über das Alles hat orientiren können, wissen wir nicht. Die im Namen Raids zu dem erwähnten Sehriftvers mitgetheilte Deutung bezieht sich zunächst auf die Misdmah Ketubbot 46b (האב זכאי בבתו בקדושיה בכסף וטי,), und dass die Uebertraguug auf die erste Mischnah in Kiddusehin von den älteren Amoraim herrühre, wird dem Verfasser schwer fallen zu beweisen. Kiehts destowenigor werden von ihm auf dieser unerwiesenon Behauptung von f. 28 b auf S. 28 d weitere Luftschlösser aufgebaut. Dort heisst es nämlich in Bezug auf R. Huna: רביבזיו בקשו כבכל למצוא פשר להג" דרכים ולא ידעו דרך אחרת רק דרך הק״ו אע״ג דסניכו אז על המימרא דר" י אכזר רב אין כסף לאדון זה ובו׳ מ״מ ר' הוגא ורעכליה לא :יהא לה ו בזח ודרשי ק״ו גם לכסף וסבר ר׳ ה' .דד• יבא דבסף דאינו כתיב בתורה מועיל משום ק״ו הופה מועיל;"כ בק״ו Für dieses ganze leere Gerede ist nirgends auch nur die Spur eines Beweises zu iinden, — לא פגע ולא נגע })Hegt mau in solchen Fällen zu sagen. Zu den wunderbaren Dingen gehört auch dio Feststellung der Thatsachc, dass die Widerlegung des תוכיח (Kiddusehin 4 b) im Sifre sich nicht finde, wozu die schöne Bemerkung f. 28d zu vergleichen istg ונראה שפירכא זו הקשו בתהלה על התנא שהוכיח מיבמה הצריך קרא ובאה פירכא זו לבבל בתוך הברייתא וע״ב הקשו בהבנתה ומ״מ דברי ר,^אשי אינן מיותרין רעל ידן מתדרץ הא הקשה 1שפיר קאפירו ליהרו לחגא דברייהא;. Die im letzten Satze hervorgehobenen Worte sind ganz sinnlos; denn was soll es heissen, dass eine Antwort nicht überflüssig sei, obgleich eine krage .aufgeworfen wurde? " F. 21U\ bemerkt dm־ Verfasser zum Ausspruch Abaji's (Kiddusehin 6 b), dass aus dom Wortlaut (מלשון וסיגגון המימרא) bervorgehe, dass Abaji nur eine Ueberlieierung bzw. Baraita citirte, und dass nur die Erklärung ('ה״דאיליטא ראזקפה ובו) von iluu persönlich horriilirc. Was der Verfasser an dein Wortlaute Autangeführte Deutung zu כד בהוד בביתך im Babli nicht, vgl. ri osafot Jobamot.67 b •s. v% קגץ. Was ist das Wunderbare daran?