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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 431

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 431 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 4SI einige his^ jetzt dunkel gebliebene .,דt־cll1*n des Coinmetitars zu richtigem \ OT.stiiudnis.H gebracht, andererseits aber auch manche bessere .Lesarten für den Misehnatext geboten. Im Detail sei hier Folgendes bemerkt: 10 .א, Anm, Ö stellt Herzog den batz auf, dass Maim. mit stets ״Uebersctzung“ bezeichne wahrend er für ״ Lrkhirung־" gebrauche, Bern widersprechen viele Stellen des Maim.' Conuneutars. So heisst es z. B. Kelim IS), 5 (ed Derenbourg p. 107) הלא אלכלאם כלה כין וגארי עדי מהאל אלקול ההר כי איחל כה אלסאבעהr ״״ אלמהקרםd Tamid 0.0 <wr#1. s, 4:5a Note. .1, Kiide) ׳גיי־־ה «>־* יוהנאך יטרדזנאה •טרהא כא-,יא^- mal eine vorangehende, längere I׳h־käi1nn1g und Auseinandersetzung be~ zeichnet. Aus dem Lnistande terner.!lass in <1**1־ Ldilio princeps niam'her ihissus telilti, der in den andern Ausgaben enthalten ist, kommt Herzog (S. i־id—:14, Amu. IMS) zu dem Schluss, dass Beiger1) dem Maimonides mit Unrecht eine zweite Lecensinn seines Uuimneiitars xugesrhrieben habe. Dem sei hier Folgendes gegenübergestellt: Im Bomni. zu Tamid 1,4 losen wir in der Berliner Hs. טא ''‘"‘כיה,* כלן חיה '"א יככי״ו £י£יץ.» j׳u|X יגח .כליגה אעגי אן יא הכיח דכא גמא פתכון מים מכורין•«!.* Absatz durfte heb!•, etwa so lautuu: כן קטין ע״טה מ ככה לכיור כדי יטרא י^טלו מימיו בליגה רצוני רומ'־*■ •ט״א יי׳יגו כלא מככה ויהיו כלים כזכולין. ^'c111 verstösst aber diese Krklärung nicht nur gegen dien Talmud (Vergl, Juuni H7a. und Srhachiiu 21b). sondern widerspricht auch der Beluiml־ lung desselben (legenst a mies diircb Maim. selbst in dem dritte?» Tinnl seines Mischne-Thoni (ililelioth BotU lueBeehini 111, Knde). Dagegen lautet, dieser [’assus — mit dem Talmud und Mischne-Tlmn! übereinstimmend — in dem Barisei־ Lud;■* wie folgt: כן לטין;י£ל א^לר;י^־ר אלבייר הכון ממיוה מן מא וכאנה הו", א\כיול מן היה לא יפסלו מימיו זו המים בלינה אעני אן לא הכלה בעל אן ג־הקד"; •!li||(l zwar entspricht auch di eso י׳טנחר *":כיור לאן כל דם ימרה אם לן נפסל letzten Lesart die uns vorliegende hehr. Uebersotzung wörtlich: לטין "_ לכייר כרי ימלא יפסילי :ו הכזיב בכיור לפי •עכל דבר 1:,הקדש בבלישרת אסלן נפסי5 עשה כלי על הכייה רהיוה מלא מים והיה כ מימיו כליגה ר״ל יצלא ילינו אהי* ׳כגהל Hier liegt also eine Thalsache vor der man niedit mit Vermuthungen und mein׳ mler minder gcisireirheu Uombinatioucu boikommen kann, und Beiger hat. vollkommen recht, wenn er behauptet*), dass Maimonides während mul nach der Bearbeitung seines Mischue- Thora den Mischnacommentar vielfach berichtigt und ergänzt habe•1). l) ״Moses l!en Maimon•‘, Breslau u. Bosenherg 185>0f p. 27 u, Not. 42. ״} Daselbst. 1י) fm übrig«1!י behalte ich mir noch vor, in meiner in Aussicht genommenen Kdition dos Uomm. zu M. Tainid diesen (.»egenstand ausiiihrlicher zu behandeln uml auch auf die Bin Wendungen, die •L H. AVciss in seinen ,.Biographien berühmter jüdisch»•!׳ Belehrten des MättelaUoi’M‘*

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