Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 9
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 432 (sequence 3)
- Language
- German
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432 Besprechungen. Bei der Wiedergabe des Misehmvtextos wich Wiener hie und da vom Berliner!Ms. ab. obgleich kein zwingender Grund vorhanden war. 80 nahm er clio alte Corruptid בימוסיות (lO) in den Text auf und setzte das richtige, in dom Miscimafcext der Berliner Ha enthaltene דימיר]יו,ק in eine Kussuote, nur weil im Uommentar selbst wieder כימלסיוח steht; eben so ungerechtfertigt ist seine Kmendation von 8,4) פלוסלוט) in פלוספוס {*mch Levy. 11. W.), da das Original und sännntiiehe Ausgaben פליסליס haben. Zur Mischna 2,0 macht W. (8. 14, Anm. 74) folgende Bemerkung: .1״>ie Worte, %{cz*z רבי וביר דינו חרז ירו *mul spaterer Zusat z. Her Urheber der Aufhebung dieses von den 8chammaiten durchgesetzton Verbotes ist nicht ר^י (lLibbi ,Jehuda L, der Bcdactor 11er Mischna), sonderu dessen Knkel רבי ירודה טטיאה (B• Jehuda 11.).“ Dem ist ontgogenzuhalten, dass aus .1 eruseluilmi Aboda zara 2.0 (cd. Krotosehm, p. 4.1 d; gerade das Gcgeuthoil hervorgoht, du hier (worauf mein Lehrer, Herr Se.tninarrabbiner Dr. ,1. Lewv gelegentlich hingewieson hat) ltabh und 8amuel, die bekanntlich älter waren als U. Jehuda 1L.. diesen Gegenstand besprechend angeführt werden, und K dochanau, der ein Zeitgenösse II. Jehiuhds 11 war, eine diesbezügliche Frage aufwirft, ans welc.her ersichtlich ist, das diesser Vorgang durchaus nicht bei seinen Lebzeiten geschah. Von den beiden Ci tuten des Maim., die Wiener nicht nachweisen konnte,!Vgl« 4,4 u. Aum. 13ö, 5, 10 11. Anm. 210), findet sich die erstere Sanhcdrin 7.6 (Muim. meint, hior eben di!‘ verschiedenen Arten des Götzendienstes) und die letztere Abndazara (babli) 80b. Übrigens citirt Muiui. die letztere Stelle (1*טליטר ייגיר רן auch in seiner Kinleitung zu Tohoroth, vorgl. ed. Deronbourg, p. 12. Zu צולצאן l’dr ^Lk-Lw hei Frmner (Kinieituug p. 2) wäre hinzuzuiugeti, dass die Verwechselung von ס u• צ magre hi nisehe 8chreibwei.se ist.1). Die» bei ihm Anm. 21) (p. 8) von Prof. Kränke! angeführte Betnerkung, dass zu ובבגין Tos. Mikw. 4,7 (cd. Zuckermandcl 650, 26) stimme, findet in Tamid 1,3 ihre Bestätigung. Dort heisst es nämich: cenוהו קול tijbsאלאפםדדה אלכזדבור־ה הגא אגמא הו כגיאז(?־ אבברראוית ■יטל בגין היו• Besondere Beachtung verdienen m Krämers Arbeit die Arnum. 111 u. 127, iu denen der Borg, das schwere Wort רובד mit Geschick zu erklären versucht. Seine Zeichnungen, die <*r nach dom Original anfertigte, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen dm’ Ausgaben. (י^ספי“ היילדוה גדולי ייטראל Moses b, Maiiuou, Wien 1881, p, 11, Anm. ln, luor geltend zu machen sucht, und auf die Herzog hinwoist, näher einzugehen. ‘) Vergl, Fleischer, ״Jüdisch-Arabisches aus Magivb,'* in ZDMG. XVIIi, p. 838. ־) Tamid 28b. Br!*sl au. Dr. Al 0 s o s K r i e d. Unberechtigter Nachdruck aus dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt. Für die Kcdaction verantwortlich: Dr. Braun in Breslau.