Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 403 (sequence 10)
- Language
- German
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Die Koligionsphilosophie Abraham Ihn Esra’s. 403 das Knochengerüst de»11 ״i’>1Thicre und des Menschen worden^ indessen mit Hecht dem Erdelemente zugem-hsiet (׳/a\ 1. 31 om 3, 10 gangb. Gommg kürzer im fnign». ('1)111111, x,. 8t. S. >10). Dio bekannten einzelne Kräfte der ernährenden Seele zählt IE 1101• unter 7 יש איטייםa\ Kuh. 12, 31 * *). Dio Lohn־־, vom Stoffwechsel spricht or zu כי שכחתי מאכיל לחמי Ps, 102, 5 so aus. (hiss dio Nahrung einen Woohsri bewirkt, indem sie die durch Verdunstung ausgesehicdenen Theile des Körpers ersetzt. Bei den lebenden Wesen (hliieren) lehrt IE naeh Aristoteles wie seine Zeitgenossen als Zweck der Athmung die Abkühlung des Leibes, uni frische Luft an die Stelle dm* durch das Herz erhitzten Luft zu bringen־). Das Herz entsteht zuerst im Leibe, ist Sitz des Lebensgeistes und gewissennassen Körnig, wahrend das Gehirn sein Feldherr ist (die Wahrnehmungen vom Herzen zur Vermittelung im* den übrigen Körper empfängt). Es ist das erste Hilfsmitte.[ für dii״ denkende 8eele (4 * * 7'(המרכבה הראשונה לנשמת הארס העליונה). Darum werde Herz auch im 8inne von Geist, Wissen, Vorstand und Gedanken gebraucht, während 08 eig. nur eine der drei Seelenkräfte (Lcbensgeist. oder Thicrseelo nach Aristoteles und Zoniesvenuögen nach Plato) bezeichnet (zu Kob. 1, 16) 1). Vgl. zu 1. Mos. 1, 1; zu 5. Mos. 6, f> (בכל לבבך); frgm. Oonnn. zu 1. Mos. 2, 7, p. 36, Eriedl.; im Gedichte אזכיר קצות נוראות in Skid K. Aniram II, 30 b: רוחי מכל נכבית יסורתה בלי ■עומדת . ואשר תמיד יוקרת. כי באש יי. IJeber die fünf Sinne ארבע הרגשות in der bl. 8chr. spricht IE kurz zu 5. Mos. 4, 28 (vgl Kaufmann, die Sinne, S. 189, A. 27). Der Tastsinn, meint er dort, bedarf l) s. m. Ethik des Maimonkles, S. 48, A. '*) Hierüber spricht sehr lehrreich Kaufmann. Die Sinne, S. 83. Vgl. Mo re des Haim. II, 30: ד,הי (!.Vinci p) .שהלב התחלו־. D Auch hier ist Kaufmann a. n. 0., 8. 63—05 nachzulcsen. — Ihn Sina bei Landauer, Psychologie des Ihn Sina, Ztschr. d. d. morg. (.!es, 1876, S. 402 vermittelt /,wischen Aristoteles, der die Seelenthiitigkeit dem Herzen, und Galenus (131—200 naeh Chr.), der dieselben dem Gehirne zuwies, und sagt: Das Herz ist nach Aristoteles die Quelle von allen Kräften; doch ist ihre Thätigkoit in den verschiedenen Organen. So^ ist die Thätigk. d, äuss. Sinne in den bekannten Organen, die des Gemeinsinns in der vordem Gehirnhöhle, die der Phantasie in der nuttlern, die dos Gedächtnisses in der hintern, die der Denkkraft in ganzen Gehirn, vorzüglich aber an der Seite dev Einbildungskraft. — Vgl. hierzu die übereinstimmende Lehre Kus. V, 12, S. 3921 Cassel; vgl. auch Dietorici, Anthropologie, S, 7 und 56. — Dio Lehre v. d, Seelenkräfton bei Iba Sina giebt Landauer das. 404 A. 26*