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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 402

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 402 (sequence 9)
Language
German
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402 Dio Religionsphilosophio Abraham Ibn Ksra's. D') Xu Dan. 7, 4 zählt er als muslimische Staaten auf: Cliorasan (בראסן, lies: כו־אסן), Ispahan, Aliinan, Mekka, Aegypten Afrika, Beduinen, Maral) ata (V), Berherei, Aethiopcn. Im״• sind folg. geographische Annahmen dos IE: «) Der Berg Zion soll im N. Jerusalems liegen (zu Ps. 48, 3), [4)Edom soll zwischen חרן und Palästina liegen und Saadia’s zutreffende Bemerkung falsch sein (zu 1 ויישלח. Mos. 32, 4). y) Assyrien’s Lage, das er mit ״שור identifieirt, im Westen Palästina's (zu 1. Mos. 2f>, 8: zu Jes. 43, 5; 49, 12). B) Bemerkenswert!» ist seine Angabe, das Mondgebi rge mit dem Nilquellen liege iin S. des Aequators (beide Co mm. zu 1. Mos. 2, 11, wo מחר הלבגה im gangb. Co mm. st. des falschen בירי* ה לב ן גרי zu lesen ist). Was sodann die Erzeugnisse der Erd(‘ betrifft, so weiss 1K von merkwürdigen Steinen zu erzählen im gangb. Comm. zu 2. Mos. 28, 9. Neben dem Magneten nennt er (‘inen Traumstein, der Träume' demjenigen bringt, der ihn am Finger trägt, einen blutstillenden und einen essigscheuen Stein sowie den auf dreieckige Krystaile brüchigen Stein. Im kürz. Comm. zu 2. Mos. 7, S 17, X. 27 ff. nennt er den Magnetstein, den essigscheuen, tonenden Stein (Bimstein?), elektrischen Stein (Bernstein!), elektrischen Fisch. Die übrigen gelegentlichen Aeusserungen bei IE über die irdische Natur beziehen siel» auf die organischen Wesen. Physiologisches soll hier so weit zusammengestellt werden, als es nicht den Menschen insbesondere betrifft und später in der Anthropologie seine Stelle zu finden hat. Die Seele ist Substanz und nicht Aecideus (zu Kol».!2, 7; dasselbe hatte Saadia in Emun. VI, 1, p. 63b., ed. Berlin, ausführlich begründet. Vgl. auch Dieterici, Weltseele, S. 164). Der Leib ist die Wohnung1) oder die Grundlage der zu empfangenden Seele: (frgm. Comm. zu 1. Mos. 1, 20, S. 30, ed. Friedl,: ישרצו המים, יולידו ויפרו, והטעם שהמים יסיגו הגוף לדירת הנפש; zu 1, 24, S. 31: וטעם תוצא הכין המוסד לקבל כד. הנפש שהיא בצמחים ובחיות, ובאחרונה הגשמה העליונה בארם לבדו. Aus der letzten Stelle ersieht man klar, dass IE ebenso wie schon Aristoteles den Pflanzen einev Seele zuschreibt.) Dieser organische Leib ist aus den vier Elementen gestaltet; *) Oder Haus, wie es Dieterici, Anthropologie, S. 0 unter näherer Ausführung dieses Gleichnisses heisst.

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