Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 397

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 397 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829723-2881468--28793-2881493
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Die Koligiotisplnlussopiiie Abraham Ihn Esra's. 397 in iimuittelbare Verbindung zu setzen, weshalb Eva diesen Gottesnamen und zwar ohne Zusatz von אלהים nussprach, indem sie sagt: Ich habe mit, Hülfe .יד,רד’s ein Männliches gewonnen 3). Die sublimarisehe Welt wird, wie wir oben ($. 72) gesehen haben, durch Gott unter der Vermittelung der Engel (der intelligibcln Substanzen) und der Himmelskörper erhalten. IE nennt die sublunarisohe Welt geradezu ein nur schatten״ haftes Nachbild der das Lebenslicht spendenden himmlischen Oonsteliation (zu אך בצלם יתהלך איש Ps 89, 7: והנסק בעיני כי האדם רומה לצלם, וכאשר ישתנה .הצלם, כן ישתנה הוא. וטעם הצלם מערכות המשרתים וכוכבי עליון שלא יעמדו רגע אחד על מתכונת אחת וחכמי המזלות יודעים זר,; zu נייא אלהים ממקדשך Ps. (58, 30: גריגכ-ץ כי י בית המקדש באי־־ץ מכוון כנגד בית המקדש בשמים במו וזה שער השמים, והוא סוד מכוסה; kürz. Comrn. zu 2. Mos, 23. 20 ואלו היה מבין |ר־ .סעדיה הגאול] סוד העול: צלם למערכה העליונה, וכץ בהשחת המערכת ימות האד התחתיות ה:). Durch die אז ראה הוא שגס אנחנו כדמו׳ איש. סי I' אומר אך בצלס .יפקח עיניו ויראה כי כל גופו , ואין אור־ כי עם מהעליוגי Sterne bestimmen die von Gott ausgehenden und abhängigen geistigen flächte (inteiligiblen Substanzen oder Engel) unser Schicksal Aus den Sternen stammt auch das in der Niederweit herrschende Naturgesetz (ob. S. (59)־)• Das Naturgesetz waltet aber in ununterbrochener Kraft: (בגבורה) nach den Eingebiingen göttlicher "Weisheit (zu 5. Mos. 32, 4). Das Mittelalter woiss von physikalischen Einwirkungen nicht nur der Sonne (wie z. P. JE zu משיבת נפש Ps. 19, 8 sagt: וטעם משיבת נפש כשמש. כי מעת היות השמש בחצי הגלגל העולה חש*ב נפש רבים מהחולים, הפך מה שיקיה בחצי הגלגל היורד. והרופאים ירעו זה., die steigende Sonne bringt den Kranken Erleichterung, di(‘, sinkende das Gegeiltheil), sondern auch des Mondes (zu עשה ירח למועדים Ps. 104, 19 heisst es vom Mondo: וכפי תוספת אורו וחסרונו יתחדשו דברים במתכות ובצמחים ובחיים, d. h. im Mineral-, Pflanzen- und Thierreich, also in der ganzen Natur; dann!misst es weiter: ונכי גטי*ת השמש בצפון או בדרום יתחדשו שנויים 9 Vgl. hiorzu noch frgm. Coinm. zu 1. i\Ios. 1, 2, cd. Friedlaendt•!׳ 8. 25: 'והגה העיר אלהיס וגן u. Jes. Mor. X1J, 8. 42 a, ecl. Stern. '9 Vgl. die laut. Brüder bei Dieterici, Woltseole, S. 18: I)io Allseele (Westseele) über der Mondsphiire übt eine speciollo Kraft aus, vvoiche alle Körper unter derselben durchdringt, dieselben leitet und frei mit ihnen schaltet u. an ihnen u. von ihnen aus ihre Wirkung kund thut. Die Philosophen 11. Aorzte nennen diese Kraft, die Natur des Entstehens u, Vergehens, aber die Religion nennt sie einen Engel u. s. \v.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.