Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 396 (sequence 3)
- Language
- German
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306 Die Judigionsphilosophie Abraham Ibn Esnds, sieben Planeten 1). Höher stoben die Pflanzen, bilden aber selbst verschiedene Stuten Darüber kommen dann, gleichfalls vielfach abgestuft, die lebenden Wesen (das Thierreich), unter denen der Mensch den höchsten Rang einnimmt, der überhaupt in der Niederwelt das volkonnnenste Wesen, seinem Geiste nach, ist. Alle diese Geschöpfe, mit Einschluss des Menschen und seiner Verhältnisse sind einem fortwährenden Wechsel unterwerten, da sie lösbare Verbindungen der vier Elemente sind. 80 ist dl(‘ sublunarisclu‘ Welt di(*, Welt des Entstehens und Vergehens. Alles ist in fortwährender Veränderung u. Entwicklung begriffen: nur die Arten (המינים) als die allgemeinen 13!'׳griffe sind beständig‘2) und werden von den Philosophen mit dem Schatten verglichen, den ein am Ufer festgewurzelter P>aum auf das beständig fliessende Wasser eines Stromes wirft (Exeurs des gangb. Oouim. zu 2. Mos.;3, 15, S. 15 a, (\>h 1, cd. Netter)3). So sind die Arten dasjenige, was in der siibiimarischen Weh (hm Himmelskörpern und intelligibelu Substanzen an Beständigkeit gteichkommt (vgl. zu Koh. 1, 0 und Ps. 110, 00), was die. hl. Schi־ denn auch an Adam bei der Geburt .seines ersten Sohnes hervorhebe (zu ־־יילד בדמוהו כצלמו■ 1. Mos. 5, 3 und im Exeurs des gangb. (1omm. zu 2. Mos. 3, 15 g. E., wo (*s heisst: ובעבור שיאה ארס כי ימוה הוליד בן להיוה המין שמוי והגה קבלו כ ח מעמר על ררך כלל . על כץ אכירה חוה קגיהי איש אה י'׳," und noch deutlicher im gangb. (30mm. zu 1. Mos. 4, 1: באשר ראה שלא יהיה בגופו בעצמו לעולם. הוצרך להחיוה המין, על בן אמרה קגיהי אישי אה י״י ואין שם זכר למלה אלהיט כי גמצא בארץ במין באשר היא למעלה בעצמים, vgl. frgm. Comm. z. St., d h. Adam und Eva empfingen durch die Fortsetzung in ihren Kindern das Vermögen unvergänglich(‘!• Erhaltung zwar nicht für ihre einzelne Person, wohl aber für das Menschengeschlecht im Allgemeinen). Diese IJinvrgänglichkeit der Gattung machte es erst möglich, den Namen ידיוה mit der Monschengesohichte ‘) Hiervon weist IE in Ueberoinstimnnuig mit seiner Zeit das Gold der Sonne, das Silber dem Mond zu (ob. S. 357, A. 2). S. auch Maina. Mor. III, 20 u. Munk, Guide, III, 22Ö, Anm. f>; hiernach wäre das siebente Metall ״chinesisches Kison“. 0 Vgl zu Ps. 104. 30: 11t), .5)0; 140. (>. ( ■ ”) Cod. 52. d. Sem.-Bibi.: וחבמי רב דמו המינים שהם הבדלים העומדים רצי עץ ער מים רבים רצים תמיד, wogegen in den Ausgaben, die den Ausdruck הבדלים העומדים erklärenden Worte שהם שמורים בי הפרטים אובדים .vermufchlich vom Rande in den Text gerathen sind, wodurch die schwerfällige Wiederholung דמו אותם המינים הבדלים behufs neue» Ansatzes nöthig wurde. Cod. 53 d. Som.-Bibl. zeigt noch die Spuren des Eindringens der Randbemerkungen daran, dass dieselbe an eine falsche Stelle geraten ist. Hott heisst es völlig verworren: והבמי רב שהם הבדלים הם השמורים בי הפרטים אובדים ודימו אותם המינים הבלליים העומדים . . . .,