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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 390

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die Dünnerschen Talmudglossen
Date
1898-01-01
Page
Seite 390 (sequence 6)
Language
German
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3Ü0 Dio i)iinner\sehcn Talniudglossen. -דאמר דכ״ז שהיא ב:ע*ברס איגד! _(ובס כהן כי *".היה אלמגה יגר־יר״צרז .*כר אוכלס וא׳יכ גם אם גחעבייה מכהן איגד. אוכלס• Aber gerade das Gegen- 11a• il sollte ja nach Dünner» eigenen Auseinandersetzungen daraus folgen. Denn da מעוברס מישראל איגח אוכלס, müsste es zweifellos heissen מעיב!—. מכהן אי כלס• Wer begierig ist von des Verfassers Weisheit, noeh mehr zu hören, ne,hin(‘- sieh gefälligst die Mühe die Stelle selber nachzulesen. Wir haben hievon genug. Obgleich nun das eine Beispiel da» Vorfahren des Verfassers eigentlich genügend eharaktcrisirt und jede׳ weitere. Beweisfülirung überflüssig macht, wollen wir es dennoch, um auch den geringsten Zweifel an der Gerechtigkeit unseres Urteils zu hoseitigen, bei dieser Probe nicht bewenden lassen. Die zweite Misclma in Kiddusehin (14b), welche von den Bestimmungen über den hebräischen Knecht handelt, gaebt dem Verfasser Voranlassung, über die Fragen zu reden, welche hinsichtlich des עבד עברי in alter Zeit aufgeworfen wurden. ()bgleich der Verlasser nichts anderes thut, als dass er die verschiedenen Contra־ verseil, welche im Talmud erwähnt werden, vorführt, giebt ihm dennoch auch diese Auseinandersetzung reichlich Gelegenheit,, die Oberflächlichkeit und den Mangel an Kritik, die ihm eigen sind, an den lag zu legen. Zur Orientierung bemerken wir folgendes: Fol. 14b finden wir eine längen* Auseinandersetzung über die Wort־ analogie שביר שביד, die ihren Ausgangspunkt nimmt von den Worten ר. ג יהא למאן דיליף שביד שכיד אלא למאן דלא יליף שכיר שכיר מאי איכא למינזד• Es wird dann versucht festzustellen, welcher Mischnalehrer obige Wortanalogie nicht anerkannt habe. Die verschiedensten Kamen worden genannt, bald sollen es die anonymem Controvevsanteu des U. Kläeser sein, welche inr Gegensätze, zu diesem der Ansicht sind, dass für מיכד עצמי andere Bestimmungen gelten als für מבריהי ב״ר *), bald soll es R. Elieser b, Jakob sein, weil er, wie sich aus einer Baraita ergibt, Lev. 25,41 auf מכרוהו ב״ד bezieht mit der Begründung, dass die gleiche Bestimmung für גרצע und מוכר עצמו bereits anderwärts gegeben ist"). Schliesslich soll es Rabbi sein, weil er die Auslösung durch Verwandle, welche di(11[ ־. Schrift für עבד עברי הגמכד לגידי festgesetzt hat, für עבד עברי הגמיר לישראל verneint5*). Da mm sämmüiehe Belegstellen, durch welche M Daraus wird geschlossen: &אי לאו כד-א קמי&רגי דת״ק רא ריף שכיר שהיד .ור״א ריף שכיר שכיר ־) Die Folgerung lautet: ואי ס״ד ריף שניר שניר רםה רי נרף שכיר שכיר. s) Und zwar wird hier der Schluss, dass Rabbi die fragliche Wort-

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