Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Dünnerschen Talmudglossen
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 388 (sequence 4)
- Language
- German
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388 Die Dünnur’ächen Talmudglosson. יחי‘ דהקשי מאורסה י לסעוברה לכל כלילי והנן שם יי־־. ישראל :grillig .שנשאה לכהן האכל כחי׳* כיח הרי דדזקשו ילדה לבדי! לנשואה לכהן 11i1*r wird wiederum etwas als selbstverständlich angeführt, was noch Niemandem in den Sinn gekommen Ist. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Falle von מאורסה und denjenigen, von מעי'ביה? Ist etwa die lokale Nachbarschaft auf dem lbipier Ausschlag gebend? Ebenso gut hätte Herr Dünner sagen können: 'הריי דדיקשו מאורסה ליבם ולחרש ולבן ט, denn alle «liesc», werden .lebam. ü7b .zusammen genannt. Aber selbst wenn wir dem Verfasser auch hier zu Willen wären und ihm auch diene Behauptung zugeben wollten, was wäre damit ge- Wonnen? (Icwmmeu wäre damit weiter gar nichts. Seine, Meinung zum Siege geführt hätte er nur dann, wenn ihm zu dieser Behauptung unbesehen eine zweite von gleicher Willkürlichkeit und dann eine dritte und eine vierte u. s f., wie wir weiter sehen werden, zugegeben würde — eine kopflose (iutinüthigkeit, welche seinen Nebenmenseheii zuzumuthen er in keiner Weise berechtigt ist. Doch lassen wir das vorläufig auf sieh beruhen. Auf S. 31b. hören wir, dass Sifra ander(‘,!• Ansicht, als die Misehmt debamot sein soll. Im Sifra-, eitirt. der Verfasser, heisst es: ובה כהן כי החיה לאיש זר אין לי אלא לממזר וכוי והלא דין הוא וסד. אם ישראל שאין ביאההי פוסל הה סן הכהינה פוסלהה סן ההרוסה ויו׳, worauf der Verfasser fortiahrt: הרי - - liier haben wir wieder das ominöse‘ Lieblingswort des.Veriassers, mit dessen Hilfe er seine Ungereimtheiten dem Leser glaubhaft und selmiaekhaft machen will — הרי ד הגא יביייהא זו סובר דדיביאה פוסלה כלן ההרוסה ולא קהגי האירוסין פוסלה וא״כ הגא זו פליג על הגא דסשגיוה אלו ביבסוה בהר ר,רא דסובר דאין ארוסין פלסלה ועוד דביאד. פוסלה והגא דסשגיוה הג״ל סובר החולד פוסל ולא הביאה. So viel Worte, so viel Felder. In Wahrheit sagt der Sifra gar nichts Anderes als die Mischlin Bl. (>7 heisst es in der־ Mischnn: הארוסין פוסלין, will sagen: בסף .שטר und יביאה לשם האונס והספהה לא פוסלין יקדושין פוסלין, will sagen:ביאה ׳כלא לשם קדושין אינה פוסלה, und wenn im Sifra von ביאהו פוסלהו סן ההרוסה die■ Bede ist, so ist eben 'ביאה לשם קדושי gemeint. Man darf weder dem Sifra Zutrauen, dass er die lialaeha אירוסין פוסלין bestreitet, noch dass er die die lialaeha auf stelle האונס והספהה האריסין סוברין ולא מאכילי. Die zweite Miselma eitirt der Verfasser frei: העובר כיצד ישראל שגא ער בר. כהן תאכל בתרומה עברה ד» יאכל ברזומה. Das letzte Oitat ist nicht richtig, es hoisst nicht העובר כיצד, denn der darauf genannte Fall ist zunächst eine Erklärung für האוגם והמשתה וכו׳ לא סוכלין. Warum der Verfasser gorade das herausgreift, was ihm passt, wird sich aus den! Folgenden leicht ergeben..