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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 387

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die Dünnerschen Talmudglossen
Date
1898-01-01
Page
Seite 387 (sequence 3)
Language
German
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Die Dünner’schen Talmudglossen. 337 •cs daselbst heisst בביתך, wird im Sitre aus eben derselben Schritts tolle gerade das Gcgentheil, ארוסה אוכלת בתרומה, darum gefolgert, weil für נשואה schon in dem Satze כל טהור בביתך יאבל אוהו die Erlaubniss ausgesprochen ist. So liegt׳ die Sache in Wahrheit Wenn mm aber Herr Dünner uns glauben machen will, dass im Sifre unter ארוסה im Gegensatz zu נשואה etwas ganz ander(‘,s als sonst in aller Weit zu verstehen sei, und zwar dass ארוסה das, was es nirgends bedeutet, nämlich גכגסה .לחופה ולא נבעלה bedeute, dass hingegen נשואה soviel wie נבגסה לריופה ונבעלה sei, und dass wir ihm den Gefallen erweisen sollen, die betreffende Jeruschalmi-Stelle in dieser so verkeimten Weise aufzufassen wie er, dann darf er wenigstens von uns nicht fordern, dass wir alle sein(‘ freundliehen Wünsche noch obendrein erratlien. Ebensowenig können wir es billigen, wenn der Verfasser f. 31a sagt: ושמענו בספרי הג״ל דאי לא הוה כתיב קרא הנ״ל •אלא .לבד כל טהור בביתך יאבל הוד. אמי נא דגם זו ארוסה שנכנסה לחופו; אלא הנשואה היינו נבעלה דאין דבר אהר ייהלק בין ארוסה זו לנשואה אלא ביאה. Mit Nichten! Wir wenigstens haben im Sifre nichts dergleichen gehört. Nur der Herr Verfasser hat eine Seite vorher es uns er rathen lassen wollen. Die Wort!‘ 'דאין דיר אחי, ובו aber nehmen sich an dieser Stelle ganz!)(1.sonders schön aus. Sie solle,n so eine Art Begründung sein. Thatsaehlich aber führt sich der Verfasser selbst durch die.se Worte ad ahsurdum. Demi eben darum, weil zwischen dem, was er als ארוסה und dem, was er als נשיאה bezeichnet, kein anderer Unterschied als ביאה besieht, wird es keinem Vernünftigen einfalleu zu denken, dass im Sifre unter dem Gegensätze von ארוסה und נשואה das gemehlt sei, was der Verfasser will, nämlich נכנסה לחופה ולא נבעלה und נכנסה לחופה ונבעלה- Doch ־nicht genug daran, will Herr Dünner, wie es sieh gebührt, noch tiefer in seinen Gegenstand oindringou und führt, durum fort כל זה חיה נראה ברור ואמת, wenn die obigen Angaben des Jerusehalmi auf Ueherliehu'img beruhten. Die letztere Voraussetzung aber sei unzutreffend, wie• er weiter beweisen will. Er verweist nun auf Jebamot 67 b, wo es heisst העובר והיבם והאירוסין והחרש ובן ט שנים ויום אחד פוסלין ולא מאכילין, ferner auf 69 a: האונס .והמפתה והשוטה :א פוסלי! ולא מאייל[[ ואם אי גם ראיין לבא בישראל הרי. אלו פוסליי כיצד ישראל שבא על בת כחן תאכל בתרומה עברה לא תאבל בהן שבא על בת ישראל לא תאכל בתרומה עברה 1לא תאכל ילדה תאכל). Daran knüpft der Verfasser die Foll) Wir müssen hiur auch auf die Art und Weist», wie äor Verfasser oitirt, omgehen. Aus der ersten Mischna werden bloss die Worte angeführt

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