Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 8
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 382 (sequence 2)
- Language
- German
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382 Besprechungen. Bag. lTlalitter. p: wird ערפד mit ערוד zusammengesteHt; das wird kaum möglich sein. Elfteres entspricht dem samarit. עטלף .ערפדה wird von Targ. Jon. zu Beut 14, 18 durch ערפדא wiedergegeben, wonacli auch das טרפדא Levit. 11 zu corrigiren ist. Unter יערוד das צב einschliessen soll, kann naturgemäss nur eine Eidechsenart, wie וצב verstanden sein, ebenso wie unter ערוד .בן נפיל entspricht arab. (vgl. Aruch compl. s.v.; Levysohn, Zoolog.״!. Talmud. 126). Dass ערוך wirklich nur eine Eidechsenart sein kann ist zu ersehen aus der, auch von E. (172 litt, eitirton Mischnastclle, woselbst nebeneinander stehen •צב י חרדון לנח*ט ערווד und חרדון Als Kreuzung der anderen bezeichnet ist חרדון ist nach Fleischer (Levy 425b) auch eine Eidechsenart. — Rabb. hat sich vorsichtig von aller Etymologieferngellalten, wie er selbst irgendwo einmal sagt, indem er diese den Philologen üborLiess; womit übrigens Ehr. kein Vorwurf gemachtsein soll. Pag. 172 b litt. ק will E. באביהן mit לשון אב ואם) אב) vergleichen, was wieder nicht möglich ist. Die von ihm angeführten Stellen beweisen nichts. Dieses אב i«t das guthebräisehe אב (Wurzel י(אבב welches bedeutet: ״frischer Trieb, frisches Grün (Hiob 8, 12: Cant 6, 11) u. ist dem Assyr inbu gleichzuselzen, entspricht dem Targ. אב (Dun. 4, 9; 11. 18) und יאבא woher dann auch אביב abzuleiten ist (vgl. Gosen.). ibid. litt, n; will E. aus Mahn.הלבות טומאת או־בלין n, 4 schlossen, dass er die Lesart יבש ובו פירוד vor sich hatte, und dadurch den Angriff des KABD abwehren. Aus RMBM Sabbat, VIII, 4 תאנים שיביטו באיביהן ובן אילן שיבשו סירותיו בו התולש מהן בשבח חייב ist klar ersichtlich, dass M. die Leseart, wie bei uns in Chullin, vor sich hatte. RABD's Angriff aber wird, scheint mir, durch Maim. מ״א II, 1 haltlos. Dort sagt M. mit guten! Vorbedacht: י ״שי ברלין לחיות ממנו״ das beisst doch sicher: so lange die Früchte Säfte ziehen können, gelten sie als wachsend. Die Quolio für diese Anschauung ist die Mischnah Ukziu III, 8. Daraus aber ist klar, was M. in Flilch. Tarn. Ochi II, 4 sagt: יבש האילן ובו פירוה הרי הן בתלושץ. Die Früchte können eben, wenn der Baum vertrocknet ist, nicht lebensfähig sein, weil sie aus den! Baum keine Säfte ziehen können. Es ist kein Unterschied, ob der Baum oder die Früchte ,;etrocknet sind, in keinem der beiden Falle trifft, die Bedingung: שיבולי! לחיות ממנו zm Vertrocknete Früchte können auch vom gesunden Baume nicht leben; ebensoweuig wie gesunde Früchte vom kranken, vertrockneten Baume. — Die von E. als Quelle für Rabed citirte Jeruschaimistello für die Lesart יבש האילן ist Jerus. Bikkurin. II, 5 nicht 6. Pag. 176b litt. ה: weist E. mit Recht darauf hin, dass in unseren R MB Mausgaben Hilch. Tum. Meth II, (> die drei Worte טהורים מת האדבן fehlen; or, führt diesen Irrthum auf die Notiz des?ב"ב zurück, welcher sagt: י וצריך למחקו dies beziehe sich aber auf die falsche Leseart d-er edit-, Venet.J wo steht: טהורים מזח האדב. — Zunächst bemerke ich folgendes. «Ein befreundeter Gelehrter hatte dio Güte in Amsterdam folgende Ausgaben des RMBM für mich nachzusehon: Venedig, (ohne ב״בן) vom Jahre 1523; dann Just, vom Jahre 1550; dann 1551; und 1574, wo jV'i zum erstenmalo beigedruckt ist. Ferner das kostbare Maimuni-Ms dos Sepharclischen Beth-