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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 7 · p. Seite 301

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 7
Article
Über zwei dogmengeschichtliche Mischnastellen
Date
1898-01-01
Page
Seite 301 (sequence 13)
Language
German
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Ui'ln'i’ zwei doguicngeychichtlicho MisclmustelloM. 301 zu vertreiben, er habe Sprüche aufgesetzt, Krankheiten zu vo 1־ti*<*iIM*31r .1 >eseh würmigslormcln Unterlassen, durch welche 1 Unionen gebannt würden, dass sie nicht mehr wiederkehrten, Josephus lügt dann noch hinzu, dass diese Heil- SKI et.llo dt• bei den Juden bis auf ,steine Zeit am Meisten in (Job 1111״* sei1). Diese Zauber- und Beschworuugsloriueln waren vermutlich in einem dem Koni«.*• Salomo zugeschriebenen «lhich der I leilnngen“ etrrlialt.eiu das wob( auch die Mischna im Auge bat, wenn sie. davon redet, dass Ivöni^ Hiskia das .. IVuch der Heilungen*1 habe beseitigen wollen, und dass dir‘ Weisen dazu ilne inlligung ausgesprechen hätten-;. Wahrscheinlich ward dies(' Heilmethode auch von den Ks.süern ausgeüht, von denen mis Josephus berichtet, dass sie sieh mit der Heilung־ leiblicher und geistiger Hebel beschäftigtem ‘die Heilkräfte der Wurzeln und Steine erforschten und alle hierauf bezüglichen Schriften sammelten;ih Denn., wie Zeller mit liecht bemerkt4), dürfte sieh diese. Kehandiimg nicht auf natürliche!Mittel beschränkt, haben, und die hohe ]»edciitung der Kngvlnamen •'*) mag hei den Kssiiern auch darauf hcruht haben, dass man mittels derselben übernatürliche Wirkungen hervorzubringen sucht«‘. Der Ausspruch Iiahbi Akihas alH‘1* ist in erster lieihe gegen das Jmlenehristenthum gerichtet, dessen Vertreter sieh vielfach, dem Verbilde Jesu folgend'״)» mit. I »csprcchungen von Krankheiten und Wumlerhei hmgen beschäftigten, lau denen, wie es scheint, der Name Jesu angerui'en wurde *g ') Abort h. XV.1II, 2 x//t a'j?tt;ji'/J׳• vuv nag r(׳;av y; l'ipccUa häsTj-ov lr/;D, ־) IVssaohim IV, (d. Vgl, ,Schürer, Beschichte des jüd. Volkes, II, 8. (>!)2. 3) Jüd. Krieg II, 8. (:>. Nach ilcr/Jcld, Geschichte des Volkes Israel, II, S. 371, 405 soll sogar der Name der Essäer von ck*m aram, אפיי Aerste abzuleiten sein. ׳*) Philosophie der Griechen III, 2h 8. 252 lg. :י; Jüd. Krieg 11, S. 7. 'S Vgl. Maro. 7, 33: 8, 23, doli. J, ü. T) Toxofta Chulin II, 22 -.-;•יפה ב-׳ אדע-זר ב; רפד. •פגשנו גהש ובא י;קב איש :פ פמא לרפאוהו משוב ייפו; בן. פגמרא ולא הגיחו רבי י י" מ;•אד ן גו׳ ,, Es ereignete sieh, dass K. Eleasar, der Sohn Dimais, von einer Sei!lange gebissen wurde, da kam Jakob aus כפר פמא, um ihn im Xanien des .)esu l»en Pantern zu heilen. II, Ismael liess dies nicht zu und sagte zu ihm (lür אבורו לו ist zu lesen; אמר לו): es ist dir nicht gestattet, Eon Piniai. Da sagte er (R Eleasar) zu ihm: ich werde dir einen Beweis geben, dass er mich heilen darf. Ehe er aber noch den Beweis bringen konnte, starb er.“ ״ Vgl. Talmud b, Aboda sara fol. 27 b; Talmud jer. Ahod. sar, II. 2; T. j. .Sabbat XLV, 4; Midrasch Kobel, zu 1, 8 und 7, 20. Auch von einem anderen, mehrfach erwähnten Miniier Jakob, der später als י;ר)ב איש בפי במא oder איש נפר

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