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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 226

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
Der Grabstein des R. Jakob b. Mose ha Levi
Date
1898-01-01
Page
Seite 226 (sequence 4)
Language
German
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226 Per to’abstein des Ih Jakob b. Mose ha-hevi (ד־־י״ר:!") In Wurms, der Namenstrnger d es (;r»>ssvaters 1), die Inschrift ahgc fasst, haben dürfte. die den (irahsteiu des Vaters schmücken sollte, so wird die Vermut.}um<4’ nicht ausgeschlossen sein, dass ץין כלשה בגי חליי sieh eingezeiehnet haben werde, so dass wir auch von dieser Seile her di(.4 Zahl der fehlenden Zeilen auf vier werden beziffern können. I>ie Prüfung des Steines ersieht aher nicht nur Vormutlumgen über die (müsse des fehlenden Stückes, sondern auch eine ״,anzr Reihe von Krgänzungon und Verbesserungen in dem noch erhaltenen Texte. Pin Klick auf die vollständig erhaltene sechste Zeih4 hätte in ihr bereits das Modell der fünf vorangehenden müssen ahnen lassen. Sie legt sieh deutlich in vier Theilc auseinander mit durchgehendem. liier fre.ilich (4!.was verunglücktem Reim in den . drei erstem Kliederu und einem Kndreimr, der wold. wie es in solehen strophischen (iebilden ־ mau denke x. ]>. an Ihn Ksra’s גריה הסיד א':י s Ros in, Reime und (iediehte, סן S7 — die Regel ist. <lie Kndtui aller früheren Reihen gebildet haben wird. So grausam auch brutale (»ewalt und di»‘ zerstörende Arbeit der Zeit dem Stein»* mitgespielt haben, so hat »loch di»• durch wieilerholtes Studium »1er Abklatsche, das Herr Julius (\ o 1 d sc 11 m i»l t mir ermöglicht hat, gewonnene Lesung dieses poetische Schema der Inschrift in tust, allen erhaltenen Zeilen mehr oder weniger erkennen lassem So wie der St»,.in aus der Hand »les Steinmetzen, eines Meisters seines Faches, lmrvor- <;v־״a11^rn ist, hat er die Roimglicder jeder Reihe durch semikolonartige Zeichen, deren Spur die Zeit zumeist lunweggetilgt hat, sorgfältig abgegrenzt. Wir können als .Krgebniss wiederholter Nachprüfung den Text der Inschrift, so weit ,vir sein Fohlen vermuthen können und so viel er erhalten ist, in der nachfolgenden Weis»• feststellen: l) U. Jakob hatte also souion Namen Molin, nicht Möllen, nur ünreh die nach der Sitte der Zeit übliche Nuchsot/uug des Vatermuaens an- ^luommön. Moliu ist sicherlich -־- klein Mose, ein Kosename für Mose. Allerdings timlot sich die Form auch als Abkürzung für Samuel, dürfte dann aber Mulm gelautet haben. Vgl. S. Salfold, das Martyrologium des Nürnberger Memorbuchs, p. 40b.

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