Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 209 (sequence 10)
- Language
- German
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Lde Koligionstthilusuphie Abraham Hm EsraV. 209 die der Seligkeit theilhaftigen Menschenserlon versetzt, «־.•4־׳ denkt der Engel mit keinem Wort(‘ in seiner Lebens- ([Helle, weder wo er die Bereiche des Seienden in Sphären zu construiren versucht (L III 41 40; IV S; V 23). noch wo er vom Weltgeiste handelt. Da er in der Königskröne im Zusammenhänge seiner philosophischen Sphären- lieorie unmöglich die Engel unterbringen könnt(‘, wenn die־ seihen für ihn wirklich ein metaphysisch nicht vorhandener Begriff gewesen wären, so unterliegt es keinem Zweitel, dass Ihn Gebirol, ebenso wie Philo, di(‘ .,Formenצור־.'-״־.') ״) oder platonischen Ideen seines Systems den Engeln der hl. Schrift, und des Geb (.‘tri tu,als, dem tu’ in (hu״ Königskroin• sieh gern anschloss, glciehgesetzt und den intclligiheln Substanzen יןWeltgeist’• und ״Weltseele“ derartig unterstellt hat, dass die Engel der Welt der Ideen (dem xdco/jg voyröc) im voog bei Plotin, die Staden der .Menschen aber den Theilseelen hei demselben, also Ausflüssen der Weltseele, entsprechen. ]Mit. Hecht nimmt Ahraham ibn Daiid i'Emuna rania, S. 12) deshalb an, IG lehre eine Vereinigung von Form und Materie bei den Engeln, da derselbe es lau den ihnen ganz entsprechenden intelligibeln Substanzen anuimmt (vgl. 010*11 S. 29, b). Bei Abraham Ibn Esra unterliegt zwar nach den spärlichen, aber klaren Andeutungen jene metaphysisch(; Kmdeutuug der Engel, und zwar in der zuletzt erwähnten Weise, nicht dem geringsten Zweifel. Zunächst zeigt (‘ine Wrgleichung des Psalmencotmnentars zu den zwei Stellen Ps. 49, 16 und Ps. 73, 24, dass IE die Weits ceB* als Engel auffasst 1j. "Während er an ersten•!* Stelle von de.r .ג״צכ״ה העלי׳גר ז*צח.יא ג׳צנייי. רי׳גיכ״ים also deutlich voll der WHtscele oder Allseeh* spncht. sagt er zu Ps. 73, 24 zu (hon als Parallel(‘ angeführten ואחר בב־ר ־״.קה:י. es!»(‘deute רירחבי'־־. ג׳צגד־. ד.צריק עם העריעיב האיגם ג'ף ייא יג:;-.י לעיל- ער ב; בינרי הגיד «-.•»( «"« ~ •ך» ,ך U I, י— י־ “־ י- “• ♦יי- ייי ״ .L.L. » a II I j. ׳׳*. I> L ״ N י׳ I« M 1 י •« י ס עי—י Engel heissen auch die am in den Himmelskörpern, die ,onoiimienen Träger des Lebens Sternse(‘len, welche Theil- ג) Vgl. die lauteren Prüder bei Pieterici. \\ eltseole. S. HS: Pie A l Iseeie über der Mondsphüre übt eine speeielle Kruft aus, \\vl<־he alle Körper unter ders, durchdringt, dieselben leget, frei mit ihnen schaltet und an ihnen und von Ilmenaus ihre V irkung Kund timt. Pie Philosophen und Aerzte nennen diese Kraft die ״Natur des Entstehens und \ ergehensu, aber die Religion nennt sie einen Engel Monatsschrift. 42. JahrgaDg. H