Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Welcher biblische Ortsname ist "Cedson" im Onomastikon des Hieronymus
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 6)
- Language
- German
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198 'Welcher bibl. Orlsuazne ist ״Cedson'1 im Onomastikon d. Hieronymus. zur genauem Vergleichung die diesbezüglichen Verse aus Chronik und Josua hier nebeneinander : Josua c. 21: : 1. Chronik 0. 0: 03) ומעבר ד י ר דן י ר ה ז '1מזרה הירדן | 5)3! וממצה ראובן את בצי ואת מגרשה ואת ממצה י־אובן את בצי במדבי־ ואת מג־־שיה, י יהצר- ואת מגרשה: ואת יה צ ה ואת מג־־שיד.: 37 j) את קדמות ואת מגלשה, ואת שיפער. ואת 04) ואת ’קדמות ואת מגישיה ואת מי שעת | מגישה, ע "י צ ארבע: ואת מגישיה:! Selbst die Uebersetzung der LXX, welche dem hebr. Text in der Chronik am nächsten kommt, weicht doch in einigen nicht unwesentlichen Punkten, wie wir oben gezeigt1), nicht nur von jenem, sondern auch von der gi’ieeh isclien lieber- Setzung in der Chronik ab. Am schlagendsten ist ja gerade das Beispiel von das die LXX dort mit Kabu.ovj• übersetzen, während sie es hier mit Asz[-<׳>־>v wiedergeben, woraus dann die LAA u. KsScrwv (Vulgata: Jethson u, Cedson) entstanden, die im Onomasticon uns erhalten sind2). Was nun die gen. handschriftlichen Codices anlangt, in denen die 2 Verse fehlen, so kann doch auch auf eine Anzahl anderer hingewiesen werden, in denen sie sieh vorfinden; so auf das hebr Handexemplar, aus welchem Luther das A. T. (1045) übersetzt hat; es wird in der König]. Bibliothek zu Berlin aufbewahrt und ist die Ausgabe von Gcrson b. Mose, Brescia 1494. Die Oomplutensis (1015) stimmt mit dieser Ausgabe wörtlich überein. Auch im Cod. Erfurt 1 befinden sich die 2 Verse, ebenso in aer Walton’.schcu Polyglotte, die auch die aram. Uebers. der Verse bringt. Auch die in unserem Besitz "befindliche kleine Bibelnusgabe in 17 Bändeben 16° von Robert Stefanus (Paris 1548) enthält die 2 Verse ohne irgendwelche Anmerkung, die ihre Aechtheit verdächtigt, oder sie als späteres Einschiebsel bezeichnet. Oettli hu Commentar zu Jos,, S. 194, Xote 86 e schreibt: ״Die Auslassung von 86 u. 87 in manchen Handschriften und Drucken ist nicht gerechtfertigt. Die Versionen haben sie und die ’) Dass sie hier במישור als Eigennamen übersetzen, entspricht auch nicht ihrer Gewohnheit, denn an der Parallelstelie 20, 8 übersetzen sie es mit. c'w ל>מ> TtcS«!), es ist also auch nicht von dort entlehnt. '2) In der Ausgabe von Larsow u. Parthey wird S. 148, wo durch Punkte eine fehlende Zeile angedeutet ist, auf Jos. 21, 33 mit der Belnorkung ״FeSadtv Septuaginta״ hingewiesen. Dieser Hinweis der Herausgeber ist nicht nur falsch, sondern irreleitend. "Wohl heisst es in der LXX das. ftdXetc FcSawv, aber das ist die Uebersetzung von עד• הגרשגי — wie sie ja auch sonst, sogar im Pentateuch, גרשון für גרשון gelesen haben. Die Herausgeber hätten auf Vers 37 hinweisen sollen, wo für eine LA in der Hexapla steht.