Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Welcher biblische Ortsname ist "Cedson" im Onomastikon des Hieronymus
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 196 (sequence 4)
- Language
- German
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198 Welcher bibl. Ortsname ist ״Cedson“ im Onomastiken d. ITieroiiynnis? Boi Eusebius dagegen fohlt ein dem latein, ,,Cedson“ ent־ sprechendes griech. Schlag wort (etwa FsBatov oder KsB7׳cov) gänzlich, der Anfang der Zeile, wo man es erwartet, ist durch Funkte bezeichnet. In einigen Codices standen, wie Lagarde z. St. aiuuerkt, die 2 Worte Asufcrai^; a,:0׳)pt7׳jjivr! zum Schluss der vorhergehenden Zeile unter dem Schlagwort Ka- Bv)|j1(f'>ü• II, aber Lag. weist darauf hin, dass .,Vallnrsi rc.cte juuieat, haue ad Cedson omissum pertiuere״. So hat cs auch llierou. unter Cedson untergebracht, nachdem tu* noch vor« her die Worte ״in tribu Hüben“ eilige fügt. Mail sieht auch hieraus, dass Hieron iui Onomasticon bei der Aufführung der Ortsnamen ganz besonders den grieeh, Text berücksichtigt, denn sonst, brauchte er nach dein zweiten Cndemoth nicht noch Cedson aufzuführen, das ja mit jenem identisch ist. Aber er fand diesen Eigennamen, sei cs auch nur an einer Steile in der LXX vor, darum räumte er ihm einen Platz sowohl im Onomasticon als auch in der Yuigata ein. Wir kommen nunmehr auf die beiden ,,kritischen“ Verse 36 und 37 *) des 21. Kapitels in Josita zurück. Bekanntlich werden dieselben von der Massora völlig ignorirt, sowohl beim Zahlen rtcrVcrse u bei der Angabe derMitte des Buches, als auch beim Aufzählen der pleno geschriebenen Wörter (קדעיה, כ* יפעה) und der defeeten .סגרשר, sowie der TN und יאה, die in diesen beiden Versen Vorkommen. Diese gelten geradezu für ein späteres Einschiebsel, für eine Interpolation aus Chronik. I, Cap. 6, V. 63 und 64, wie dies ausdrücklich in Ivandbemerkungen bei mehreren ältern Codices ausgesprochen ist: לין יכני פסיקים אינם גזברים פרי, אד כדברי היעים נזכרים\\\ Kmmioot Ko. 228 bringt zwar die 2 Verse, aber mit der Bemerkung: לריכד• *׳גיין אם הבהובים בספרים כדכהגים יכס' כזדיייק יא גזעאהי*; eine, andere Marginalnote lautet: אלו שגי פסוקים אינם לא בבבלי לא (2בחלי;י, לא בסיגי ולא בס׳ רביגד גרשום — also in diesen vier uns nicht mehr zugänglichen. Bibelhaudschriften fehlten sie. Der Erfurter Codex 2 bringt sie unpunktirt und bemerkt dazu, dass der Ort, wohin sie gehören, nicht hier, sondern in der Chronik .sei. Der grosse Reuehliifsche hehr. Bibelcodex No. 521 und der kleinere der Propheten lassen sie weg. ז) In der Vulgata sind sie zu einem Verse verbunden. 2) Die näheren Ausführungen im Oaer’schen ג״ך zu Jos. 21, 36. Er kommt zu dem Schlüsse: Ex Omnibus bis argumentis duo versus serius inserti plane agnoscuntur.