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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 195

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
Welcher biblische Ortsname ist "Cedson" im Onomastikon des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 195 (sequence 3)
Language
German
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Wolcher bibl, Oi’tsimmo ist ״Cedson“ im Oiminustikou d. Hieronymus. ]<)[) hüng’ig von sv vor 7ד, sy/p.m), dir LXX übersetzen als stündu את בצי במרבד במי״ערר, wie im (Jap. 20, 8; L/'y(s ist vorschrieben für ’laf« 1), mul hui Macpa ist. diu Sohlusssilbc ocO wo gefallen. So entsprechen dio 3 griechischen Ortsnamen den hebriüsohen. Aber was ist Aexp/iv? ()Heilbar metathesirt aus ]vsS[j.c6fr, wie einige Codices t'iir Ks55cp)ö• (קר:,'ת Deut. 2, 26) lesen. In dm• Hexapla des Origcnes (cd. Ficld, tom I, p. 386, Note 55) werden mm iiir Asxp.<.*v die LAA KsScroiv und FsStftov — so auch bei.Swct.0 — angeführt; dem entspricht auoli das ״Jethsoir*, womit Iiioron. in der Vulgata (hier z. St.) das קדמית wiedergieht. Für Jethson führt aber Verecllone in den Variae lectiones zur Vulgata (tmn. 11, p. 70 b) die LA ,,Oetson“ sive ,,Ceusoii“ an. So hätten wir denn endlich das gesuchte (Jedson gefanden und zwar, wie liieron. im Oimmasticon nngiebt, .,in tribu Kuben“ als ״urhs spnrata Leviris‘‘, es ist nichts anderes als das alte קדמית, das sich mehrere Metamorphosen gefallen lassen musste, bis sich (Vdson daraus entpuppte, welches also nichts mit קיצית und קד׳צ, wie Lagarde meinte, zu schaden hat. Dieses Kedemoth war eine alt-emoritisehe Stadt am rechten Ufer des Amon, und, wie schon der Name andeutet, an der Ostseite gelegen, am Kami(' der sy!־.-arabischen Wüste, die davon den Namen מדבר קדמית, von wo aus Mose die Friedensboten an den König Sieben sandte (Deut.. 2, 20), erhalten hat. Später, nach der Vertheilung des Landes unter Josua. wurde sie zur Levitenstadt im Stamme Kuben bestimmt, ln dieser seiner Doppelbedeutung wird dieser Ortsname im Onomasticon, sowohl ״,riechisch von Eusebius als auch lat. von Hieronymus, zweimal aufgefühlt. Einmal als Wüste Kadeuioth (Onom. saera, Lag. S. 270, Z. 23): (Lag. S. 109, Z. 9) Eusebius:; Hieronymus: KccSnijuoa‘. epvuuo;, s; r,c npej^si;! Cademotli dosertum, ex. <p!0 1000 misit afiears&e Mwugy,; r*po; üt.Av.! logatos!\Joyses ad Heon regem Amorraoonun. und 4 Zeilen darauf als Levitenstadt: KaSrtlu«&, ufe *Pou^tv. j Cademoth altera, civitns filioruin .... Asufeaif a9cop15!A5vr, ן Kuben. (K״g• Z. 14). Bei H. folgt in der darauf folgenden Zeile 15: Oedson in tribu Kuben, ״rbs sepa- 1־ara Lovitis. '׳) ’Id£rtp (יעזר) folgt als Levitenstadt im Stammgebiet Gad’8 im nächstfolgenden Verse 39. 13* r

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