Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Welcher biblische Ortsname ist "Cedson" im Onomastikon des Hieronymus
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 194 (sequence 2)
- Language
- German
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194 Welcher bibi. Ortsname ist r,Oedsonu im Onomastiken d Hieronymus V diese warm (nach Chrom I, 0. 6, v. 63 u, 64): בצר, יהצה קדמ*ת, מיפעת. Cedsmi oder ein ähnlich klingender Name befindet stell nicht darunter und doch muss er nach der Angabe des Hierom in einem dieser vier Ortsnamen stecken; aber in welchem? Die hebräischen Bezeichnungen geben keinen Anhalt dazu. Befragen wir die alten Versionen. Das Targum giebt einfach die biblischen Namen wieder; die Peschitta übersetzt: (1מ; מבמא דבית י־־וביל, ביצי*, מפיפת, יהין, קדמות, מועפת Die LXX: . . . £z ouay,^ י Po’j'pyv 7f(v B 0<70p sv tt, sc^u.oj < za! ty4v ’8 a 7׳ a . . . za! t?(v k ab a 0> 0' (a. LA. Kaar^oVj־) , . . za! 7׳y4v lMas^la2 * 4)• ־־־־• Die Vulgata endlich: Bosor, Jassa, (Jademotli et Mcphaat. Aus allen diesen Uebersetzungen führt noch immer keine Brücke zu Cedson. Wir müssen das Paralleleapitel ,Jos, 21 zu Hilfe nehmen. Aber da lässt ums gerade betreffs dei* 4 Levitenstädte im Stamme Ruhen der mas soretis ehe Text im Stiche. Denn gerade die zwei Verse (36 u. 37), welche die Namen der vier im Stammgebiete Rubens liegen den Levitenstädte enthalten, werden von der Massora beanstandet. Targum und Peschitta können uns auch nicht viel nützen, weil sie sich — das Targ. ganz, die Pesch, zum TheiP) — an den hehr. Text halten. Wir sind also ausschliesslich auf die LXX u. die Vulgata angewiesen. Die Uebersetzung der ersteren lautet: . . . £z 'Vo'jpty 7־y4v ::ö/.iv 70׳ Q'jyabs'j- T/jptov 700׳ ocvs׳j<7avroc; (sie liatjen den Zusatz: עיר מקרב הרוצח), TY(V BÖ (7 0 p SV TTt EpY4U.0>, TY,V M £ l <7 (•> Za! ־77׳ V ’! a^T.p - . . za! Ask|jl(i)V . . י za! 7׳y4v Maoa r*i\z'jz ׳rscrcrapsc;• Wh* müssen uns diese Uebersetzung erst textkritiseh zurecht legen. Für ty4v Msi0)7׳? das gar keinen Sinn giebt — denn als Levitenstadt-Name kann es nicht gelten, da sonst fünf statt vier herauskämeu — ist 7f( Maycop ־*) zu lesen (der Dativ abl) Wir geben die syrischen Namen mit hebräischen Buchstaben, weil so die Aolnilichkeit der Eigennamen besser ins Auge fällt, בסופת .scheint aus einer corrigirendeu Randglosse zu .מועשר entstanden zu seiu und soll wohl מפועת lauten. *) Für Mcie^a in der LXX ist hier, wie an der Parallelstelle Jos. 13, 18, Mcu9dal> zu lesen. b Dass sie hier קרבות für קדמות hat, beruht wohl hier und zu 13, 18 nur auf einem bei der Aelmiichkeit auch des syr. ל u. ל leinlat verkommenden Schreibfehler. Zu bemerken ist noch, dass in der Pesch, die 2 Verse mit den Städtenamen aus Ruhen denen aus Sebuluu vprangehen, so dass jeuo die YV. 34 u. 35, diese 36 u. 37 füllen, 4) So liest auch bei Swete der Cod. Alex.