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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 4 · p. Seite 190

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 4
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 190 (sequence 5)
Language
German
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1Ü0 Besprechungen. uml demnach Schaden in den Anfang des 17. Jahrh, setzt. Allein ist es anzunehmen, dass ein Knräer im Orient (V) im 17, Jalirh. spanisch Vorständen hat? Entweder also muss diese Iduntittcirung aufgegubeu wurden, oder aber der Cop ist war kein Enkel des Uebersetzers. Diesor hat wahrscheinlich viel früher, vielleicht sogar in Spanien, gelebt und ich mochte anstatt גאגי (wofür bei ilafti Haifa irrthütulieh Hani) אלגיאגי lesen, d. h, aus Jatm (vgl, z. B. in Anhang II unseres Verz., wo Chasdai ihn Schaprut von Mose ihn Esra אלגיאגי genannt wird, dann Jakob [h. Salomo] גיאגי in Zeitschr. f. hehr. Bibi. 1, 120). Wir hatten also neben ihu al-Taras und seiner ״gelehrten44 Frau den Namen eines weiteren karäischen Gelehrten aus Spanien. — Weiter enthalt Ka3iiisches Nr. 2541 und zwar Abraham Bali’s Com in. zu dem ענץ שחיטה des גן;ידן von Aron b. Elia. — Ue'oor 2f>04 und 254״ s. oben. X. Theologie und Philoso p hio, incL Ethik, 33 Nummern. Hier und in den folgenden zwei Fächern sind die jüdischen Autoren von den nicht)iuiisehon gesondert. Unter den letzteren sind hcrvorzuhübun zwei arabische Schriften des nuuplatonischen Philosophen Sihäb ad־l)1n Suhrawordi (ermordet 1191 od. 92): Pie תלזיחאוז mit dum Uomm. des S‘ad b. Mansur ihn Kammuna (Nr. 217) und אלאלואדו אלעכזאדיה (Nr. 218, uniciun V, vgl. ZDMG 47, 39h;. In der ersteren Schrift, f. 181b, bezieht der Commontator die Textworto וכעץ מחשפי אליהוד auf den Renegaten אוחד אלזמאן אכר אל כר נאת צאחג אלמעמבר (s. oben unter 11 und ZDMG, 42, 840 und 1. e.). XI. Mathematik, 18 Nummern, Nr. 219 und 220 enthalten die astrologischen Schriften Ah!־aham ihn Ksra's. ln Anschluss daran enthalt Anhang Vil, 150—136 .(ן) eine Uchtvolio Abhandlung übur alle diese Schriften Ihn Ksra’s, die vct׳. erdrückender Gelehrsamkeit ist und nun dieses Dunkel erleuchtet. — Nr. 221 enthalt ein anonymes Kalen dunverk aus dem Ende des 13. Jahrb., das wahrscheinlich in Nordfrankreich verfasst wurde und mit Nr. 223״ viel Aehnlichkoit hat. Unter dem foL 13 b cifhten רגעו שמואל ז״ר, ist wohl Samuel b. Meir zu verstehen, der eine Schrift kalendarischen Inhalts verfasst hat (handschriftlich bei Baron Giinzburg, s. darüber zuletzt Gross, Gallia Judaica, p. 637). Die Handschrift ist. auch sonst interessant. — Nr. 23öl und 231 enthalten wiederum arabische Werke von muslimischen Autoren (in 2301 liest Neubauer, J.Q.K. Ilt, 620, מעאריף 3־“2802 ,(ארפנר אלוהיג אלד — arabische astronomische Schriften von jemenischon Juden (vgl, Neubauer, l. c., imd ZDMG 47, 306). — 'Ueber Nr 226, s. oben unter IX. XII. Mo die in und Naturwissenschaft, 32 Nummern, darunter die bereits erwähnte französische Compilation über Fieber (Nr. 233), wovon Anhang XI Proben enthält. Näheres darüber giebt ein Artikel 3t. ,s in Vircliow's Archiv, Bd. 136 (1894), p. 99—102. — Nr. 246—203 onthalten .״,rab. Schriften. Ueber die von Xurüern, s. oben. XIII. Verschiedenes, 9 Nummern, darunter manche, bestehend aus verschiedenen Flugblättern, Bruchstücken, Formularen, Exeerpten, Notizen usw, Vieles enthält Wichtiges zur Geschichte der Juden in Berlin im 18. Jahrh. ln einem Nachtrag (Nr. 259, p. 121—126) wird eine neu erworbene Handschrift, ein grosser Teil von Jehuda b. Salomo Kohen's eneyclopädischem Werke מדרש החכמה, eingehend beschrieben. Es folgen dann 15 .Anhänge (p. 127—153), die mit Ausnahme von Anhang II und VII Auszüge aus den beschriebenen Handschriften enthalten (8. oben). Sodann kommen verschiedene gut angelegte Register (p. 159—171), und zwar: Autoren, Schreiber, Besitzer, Titel und Anonyme, Anonyme ohne

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