Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 3)
- Language
- German
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188 Besprechungen. vou Epstein, vgl. החוקר I, ()5) scheinen viele Aehnlichkeit zu haben. Kr. 185, enthaltend u. A. Asharot von Leon b. Samuel Sini aus Cologna (unicum?) ist wohl dieselbe Handschrift, von der Neubauer (Jew. Quart. Rev. VI, 709) spricht. — Nr. 187 ist eine von Frau Prof. Steinschneider verfertigte, sorgfältige Durehzeiehnung der Poetik Mose ihn Esra’s, ב האב אלמהאצרה ואלמדאכרה, nach der Oxforder Handschrift (Cat. Neub. 974). I)a diese Handschrift, das einzige, vollständige Exemplar dieses merkwürdigen Huches enthält1), so ist auch die Durehzeiehnung von Worth. Anhang H bietet ein vollständiges Register der von Mose ibn Esra citirten Autoren und Bücher. (Das Fragezeichen •nach שני אגשים bei אבו אברהים אבן ברון ist wohl zu streichen, da es in der That einen älteren, und einen jüngeren ibn Harun, od. Baron, gogoban hat, s. Bacher, Leben u. Werke des Abulwaliü. p. 19, n. 105,) VII. Polemik, 8 Nummern, meistens interessante Handschriften, besonders das in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. verfasste ראש אמנה von Aron Chajjim Voltemi (Nr, 191), welches nach St. ״vielleicht das bedeuteiidste in seiner Art“ ist. St. hebt auch Volterra’s grosse Belesenheit in der christliehen Litteratur, sowohl der katholischen als auch der reformirten, hervor und giebt eine Zusammenstellung seiner Quellen in Anhang 111. Vlli. Kabbala, 8 Nummern. Ueber Jeliuda b. Jakar als Kabbalisten (p. 141, 11. 1) vgl. die Probon aus seinem Comm. zu den Gebeten, die Schecbter nach der einzigen Cambridger Handschrift, Ms. add. 484, mitgotheilt. hat (Jew. Quart. Rev. IV, 248). IX. Karäer, 0 Nummern, 2 hebräische und 4 arabische. Die letzteren sind: Fragmente von Jefet’s Bibeleommmüar (Nr. 199), meistens einzelne Blätter mit starken Lücken, die von mir geordnet worden sind. Ich will nun hier die Gelegenheit benutzen, um eine detaiiiirte Inhaltsangabe dieser Fragmente zu geben: Genesis beginnt mit Lage 9 (jede Lage besteht aus 10 Blättern) und geht bis Ende von Lage 21. dies entspricht Cap. 7,12—17, 27, doch fehlt von Lage 10 Blatt 2 (Cap. 11,11—17), 9 und 10 (11, 82) und von Lage 11 Bl. 2 — 9 (12, 8—8); Exodus, Cap. 20, 22—20; Josua 24, 8; I Kon. 15, 17—28 ,16־; Kleine Propheten: liosea 8, 5—4, 1. 10, 4—12 u. Habakuk 8, .10—16, dann ein Heft von 44 Blatt, enthaltend Habakuk von 1, 2 bis Ende und Zefania bis 8, 2; Psalmen, überwiegend lose Blätter, welche Stücke aus P.s. 107 — 109, 111, 114—116, 118 u. 119 enthalten; Sprüche, 9 Hefte: 1) 101 Bi., Cap. 1—26 (von Cap. 9 ah fast unleserlich), 2) 58 Bl, Cap. 26—31, 3) 17 lose Blätter, enthaltend 6, 11—15 u. Schluss von 6, 35, dann 7, 1—8, 18. 12, 24—13,17 u. 25, 2-5; D an i 01, 8, 14-20 u. 25—27 (= ed. D. S, Margeliouth, p. 83—86 u. 87—89). Ich füge gleich hinzu, dass auch das Stück Nr. 250*, Fragment einer aran. Uebersetzung und Comm. über die Psalmen, ebenfalls von Jefet herrührt, man vgl. die dort (p. 104) citivte Uebersetzung von Ps. 41, 5 mit der Ausgabe von Bar״es (Paris 1861), p. 80 (s. auch mein Mose ibn. Chiquitiiia, p. 130). — Nr. 200 enthält den Siddur des J^elammed Fädil. Dieso Handsehr. ist insofern von Wichtigkeit, als sie von der einzigen noch bekannten (Als. Paris 5S2) ein wenig abweicht, und als ף Jedoch fehlt auch in der Oxforder Vorlage ein Blatt (s. Berichtig, p. V), und zwar zwischen f. 10 und 11. dies entspricht dem von Kokowzow edirten Specimen in Wostotschnija Zamjetki p. 205, Z. 22 — p. 207, Z. 5, S. meine Besprechung dieses Specimens in d. Zeitschr, f. hebr. Bibi. I, 30.