Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 175 (sequence 6)
- Language
- German
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Siimuu’ul l>. Jiihju ut-Mugnbi. 170 gekommen sein wird“1), ])01• jüdische Staat hat aber nur so lauge bestanden, Ins Jesus gekommen ist. naol» soinom Krscheinen ist von den .luden jegliche I lerrsehaft genommen worden, und sie. geriothon unter dio Macht der Griechen. A11sdonAnsicl1t.cn der Juden seihst ist auch zu scldiessen, dass Jesus und Muhanuned Propheten gewesen seien. Allerdings behaupten die Juden, Jesus, der Sohn des Zimmermanns Josef, wäre nur ein Zauberer gewesen, der den grossen Gottesnamen gekannt und mit Hülfe desselben Wunder vollführt habe. Sie selbst erzählen aber auch, Moses hätte mittelst des Gottesnamens von 42 Buchstaben das Meer gespalten und Wunder gethan. ])er Unterschied zwischen Moses und Jesus wäre nach ihnen der, dass Moses seine Kenntniss der Gottesnamen von Gott 'hatte, Jesus aber habe sie von den Mauern des Tempels zu Jerusalem heruntergelesen. Für diese Annahme können sie aber nur die Tradition ihrer Väter aniuhren. Diese Tradition für die Prophetie und Wunder ."Moses ist aber derselben Art, wie die, durch welche die Prophetie Muliammods und Jesus bezeugt wird. Denn die Wunder hat ja selber niemand gesehen, und man stützt sieh nur auf die Ueberlieferimg. Die Unerreichbarkeit des Koran s ist zwar etwas Dauerndes, sie ist aber nur ein Vorzug und man bedarf ihre]• nicht als eines Grundes für den Glauben*2). Wenn die Juden sagen würden, ihre Ueherlieferung sei schon deshalb besser, weil die Prophetie Moses auch von den Christen und Muslimen anerkannt werde, so ist dagegen einzuwenden, dass sie nach der übereinstimmenden Ueberlieferung der zwei Religionen, mit ihren viel zahlreicheren Bekennen! als Ungläubig!‘ zu betrachten sind. Kurz, aus der Anerkennung der Ueberlieferimg als eines Glaubeusgrundes folgt die Anerkennung der Prophetie Muhammeds und Jesus. •° 9 * 7 •«ץ, ־׳ \ g l) Das. y* ijJhj Ö f (w^LoJf Uobor die Geschichte dieses Verses s, Zimniols in Berliner 11. Iloffmanns Magazin für die Wissenschaft dos Judonthums, Bd. XVII u. XIX. ף Vgl, AbChazari I § .5 u. 6. a) HS.