Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 2)
- Language
- German
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Samau’al l, Jahja al־Mag1־ibi. 171 für möglich halten, dass ein neues Religionsgesetz in einer anderen Zeit sie wieder für erlaubt erklärt. Diese Möglichkeit muss umso eher zugegeben werden, als die Gegner, — die .luden, ־— lange Zeit hindurch Creimte erfüllt, haben, die der Vernunft widersprechen, wie z. B. das Reinigen der IJnreinen mittelst der Asche der Kuh, die der llohepriesster vorher verbraunt hatte 1). Daraus folgt, dass die göttlichen Gebote durch die Vernunft nicht begründet werden müssen, und dass also kein Grund dagegen spricht, (lass ein trüber ge offenbartes Gebot später abrogirt wird. Im folgenden Capitol (S. 8—11) führt Samau’al b. Jahja aus, dass die Juden in ihrem Glauben an Moses sich nur auf die ununterbrochene Ucberlieferung stützen2). Eine solche Ueberlieferung spricht aber auch für die Prophetie Muhaitimeds übersetzt und in polemiselier Beziehung nicht ausbeutot wie das ׳/.. B, durch Ihn Hazm geschehenist. Dieser sagt. Kitab al-milal, cod. -Warn. 480 I 4(> b. | 2ÜJ! tJLi kz>ß *J ^jixi ü! Jjü |J jJ ag! Jü> I VnA/wCiJ ^mJtSUQß j> jüJ Jy&j *JJf fju& Jjü* ur (3-Ull^ &CUf &iLo! xJJl igf äüJf ^MJiXJß &JßJ3 &ßJuj Üßß^sO \m^£>ßjß U^Jf L&Um J.tJlß .זל JJäK *^jcXaj iüiUaj!visu a^uÜf ßf J.i/5 ai &JJ OiTenbar war also die Erklärung des Sa'adja so verbreitet, dass es dom 8. b. J. gar nicht einhoi, an ihrer Richtigkeit zu zweifeln, S. Ihn Esra zu Gen. 1, 2(>, l) Vgl. Chuilin, 20b. .Uisolma, Fata IV, 4. ף S. 8. JJ$ ßj'IßjJt Jli Oß*z>ß ^kJL& 0*0 4X3' US" JJiäJ! $ ,woL? &XaJ4> ££28j Vgl, hierzu nl-Chazari I § 19—22־.