Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 170 (sequence 1)
- Language
- German
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170 •Samau'al b. .fahjä al־j\la׳1״ibi. Samat'al b. JaBiä al-EHagsiM mi seine Sükriti ,’,!Mm al-Ja&M׳ Von Martin Schreiner. (FoitH^tzuriK). Die Hehriit ״liMm al-jaMdu 1). Nach der Einleitung, in welcher der Verfasser an frühere muslimische Polemiker, ohne deren Namen zu erwähnen, er* iimert, sucht er den Juden gegenüber die Möglichkeit der Abrogation eines von Gott geotfen barten Gesetzes zu beweisen. Es hat schon vor der Offenbarung der Thora göttliche Gesetze gegeben. Dem Noa wird z. B. von Gott gesagt: ״Wer das Blut des Menschen vergiesst, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden, denn er hat den Menschen im Ebenbilde Gottes geschaffen44 (Gen. 9, 6.)־). Im dritten Wochenabschnitt des ersten Buches der Thora wird erzählt, wie dem Abraham das Gebot der Besehneidung mitgeilieilt worden sei. Durch die neuen Gebote, welehc in der Thora also gooffenbart wurden, sind Dinge, di!* früher erlaubt waren, verboten worden, woraus unbedingt folgt, dass die Abrogation möglich sei. Penn wenn man die Möglichkeit dessen zugiebt, dass die Arbeit am Sabbat, die denn Noa und Abraham erlaubt war, später den Israeliten verboten wurde, so muss man es auch ל Was bisher über die Schrift bekannt geworden, s. bei Steinschneider, Pol. und apol. Litterntnr, S. 2(S f. Das Buch enthält zahlreiche hebräische ritatu aus der Bibel und dem Siddur 11.it arabischen Buchstaben umschrieben, Die meisten gebe ich in den Anmerkungen zu dieser Abhandlung wieder. Bei der Feststellung ihres Textes bin ich folgondennasson vorgegangen. Den Consomintonroxt habe ich unverändert aufgenommen; wo der Text verderbt ist, gab ich die Lesart der IIS. in den Fussnoton. Da es nicht gut anging, bei der Vocaiisation dasselbe zu thun, weil ich wegen eines fehlerhaften Vocals nicht das ganze Wort zweimal drucken hissen wollte, gab ich nur diejenigen Yocalo wieder, die wahrscheinlich an die richtige Stelle gesetzt sind. Auch so geben die Umschreibungen ein ziemlieh vollständiges Bild von der Aussprache des Hebräischen, wie wie im Kreiso des Sam. b. Johuda üblich war. '*) S. 3. ptofb ^!*>(1® j«t<M üö si>j LwLä w J% l CfroljS*» ÄiArf Es ist von intoresse, dass S. b. J. 6בצי£ #רד,י nach Sa'adja mit