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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 4 · p. Seite 160

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 4
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 160 (sequence 7)
Language
German
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160 Die Religionspliilosopliie Abraham Ibn Esra’s. mit Gott in engste Verbindung zu treten, so weit eine solche dem Menschen aut Erden überhaupt möglich ist. An einzelnen Auserwählten, wie Moseh und die anderen Phropheten es waren, bewährt sieh der Name Gottes in seiner attributiven Bedeutung, dass er nämlich ihr Sein unmittelbar bewirkt, sie also sich zu der Stufe der iiitelligibeln Welt crhelen, und demgemäss ebenso Neues und Wunderbares schaffen1), wie die intelligibeln Substanzen ihrerseits der sichtbaren Welt Bestand und Gesetz geben Während das Verhältniss Gottes zur seusibeln Welt mit dem Gottesnameu אלהים (eig.: Engel) bezeichnet wird, weil Gott nur durch diese Mittelwesen (Engel iutelligible Substanzen) auf die sensible Welt mit ihren Veränderungen einwirkt, selbst aber unverändert als der Seiende (.יהוד) beharrt, so bezeichnet .יהוד die Beziehung zu Mosch und zu den einzelnen Menschen, die sich zur Höhe der Engel oder iiitelligibeln Substanzen, soweit als es eben möglich ist, schon auf Erden erhoben haben־). Diesen Sinn bat der Satz, dass Mosel! und andere Propheten mit dem Namen ידיח Zeichen und Wunder vollbrachten, ihr innerer geistiger u, < »oinüthsziistand war es, der diesem Gottesnamen in seiner wunderselmlfeiulen Bedeutung (olum S. 110 u. Kus, II, 2, S, (J0. 01 י Dassel) entsprechen musste. Dagegen weist IE mit Entrüstung die Annahme ah, welche in Nordtrankreich die gelehrtesten Rabbiner theilten (Raschi u, RSBM zu 2. Mos. 28, 30), dass die Gottesnamen an sieh oder deren Buchstaben zu Beschwörungen oder Wundertimten je gebraucht werden konnten, ln Sei. l!a־Sehom I A11 fg. zeigt iE den Widersinn eines solchen Glaubens, der dem Namen eine Kraft zusprielit, die nur der Sache selbst zukommt, als ob Sache u. Name einerlei wären. Vgl. kürz, Comm. zu 2. Mos. 3, 13, S, 11, cd. Prag: על כן האומרים כי ישם יעשו גועשים גדולים לא ידעו השם, והלילה חלילה מהאומרים כי השם היד. הקוק על הנוטר. הג' פסוקים שהפץיהע כלאך ה אלה ים, (sc. ובו בקע הים והראיה (שלהם ויבא, וים, י־ק אלהיגו לבדו קרע הים. D. ßpSter angenonuuette G-otiesitamen• 1. Einen z we hin d vierziger Namen (ט״ב p שם) führt IE aus Kidd« 71a in der Einleitung zu seinem gangb, Pentatouch-Commentar an, ohne denselben näher zu erklären. b Vgl. zu 4. Mos. 20, 8. ף S. noch weiter unten.

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