Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 156 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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156 Die Religionsphilosophio Abraham Ibn Esra’s. dadurch, dass er 1) den Artikel nicht armimmt (Kus. IV 3} ob. S. ob«(), 2) ein Verb davon nicht zu bilden ist, 3) eine Mehrheit nicht zulässig ist, 4) kein Constructus davon zu bilden ist. Hiernach sind die Namen ידזווז, אחיה und יה Eigennamen. Allein יהי'ה bedeutet nicht allein den .,Seienden“, ist also nicht allein Eigennamen; es bedeutet auch den Seingebenden (ob. S. 110, c), ist in diesem Sinne Eigo.nschaftsname und des Constructus fähig, weshalb die Verbindung יי צבאוה verkommt, welche bedeutet: der den Engelsschaaren düs Dasein giebt Dagegen sind,;?ussser den drei genannten Gottesnameu יה, אהיה u. יהרה, alle anderen Namen Gottes Eigen Schaftsimmon. איזהים (ob. S. 09 73), der, Plural von אלוה Herrscher, König (zu 1 אלהים. Mos. 1, 1); אל, stark; אדון und ־ארגי Herr; שדי (ob. S. 108) überwindend (die himmlischen C011stellationen) nach der von Samuel ha-Nagid gegebenen arabischen Uebersetzung des Wortes ^LgJüf, der Allmächtige1'). B. Die Buchstaben der eigentlichem ßottcsiiaineii• Wenn Jeh, ha-Lewi (Kus. IV, 3, S. 311, 312», Cassel; oben. S. 105) die vier Buchstaben אהו״י, aus denen sich die drei Eigennamen Gottes יה, אהיה u. יהיה zusanmaeiisetzen, nur wegen ihres vokalisehen Charakters als dieser Ver- Wendung würdig dargestellt hatte, so geht IE weiter. und versucht, eine ganze Reihe von Vorzügen zu zeigen, die diesen Buchstaben zukommen und theilweise auch einen symbolisclien Charakter, der auf Gott hinweist, verleihen. Er betrachtet die Buchstaben אהו״י unter drei Gesichtspunkten,;׳sofern sie nämlich Zahlen werth e darstellen, als Sprachlaute im Hebräischen fungiren und nach ihrer Gestalt und ihrem Namen eine symbolische Bedeutung haben. I) Als Zahlen wert he steilen die Buchstaben אהו״י die Zahlen 1, 5, 6, 10 vor. Die Zahl Eins ist so recht eigentlich als Symbol der Gottheit zu fassen, nicht allein, weil Gott Einer ist, sondern auch noch in anderer Hinsicht (vgl. oben über die neupythagoreische Symbolik des Jezirah-Budies; über die sachliche Scheidung der Einheit Gottes von der Zahl, und über die dennoch festgehaltene Symbolik). Eins ist nämlich Gehalt (סוד) und Grundlage *) Excurs zu 2. Moa. 3, 15 im gangb. Comm.; ס' ד.שש Abschn. 1. 2,