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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 4 · p. Seite 148

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 4
Article
Assyriologische Studien
Date
1898-01-01
Page
Seite 148 (sequence 4)
Language
German
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148 Assyriologische Studien. d. h. ״dieses ist das Kultuse inkommen, welches abgetreten haben Salm von Mihram — — — — ■—- — — — - — — — — nämlich vom Grundbesitz 16 Palmen u. s. w.u W. weist darauf hin, dass babylonischassyrischer Einfluss in Teima geherrscht habe. Dieser zeigt sieh ־ abgesehen von Bild u. Name des Salin-Uschezib — in dem Lehnworte צרקחא, welches dem cchtbabylonischen sattukku vollkommen entspricht Dieses Wort, welches dem hobr. צדקה gleichkommt, ist gut semitisch, war aber den Babyloniern selbst, sinner Etymologie nach verloren gegangen und in seiner s um erisi erteil Form gebraucht. Der Zusannnenhang, in welchem sich dieses sattukku findet, liebt alle Zweifel an seiner Bedeutung auf, und sein Etymon ist mit Sicherheit in dem hebivaram.-arab. צדקה gefunden. 111 der env. Inschrift bedeutet ״ צדקהאdie T emp elabgaben, 41 as Ein k o in m en,w welches dem Tempel unmittelbar gehört. 111 den Assy risch-Baby 10 ni sch en Inschriften findet sich Sa fctukk u :"צדקה־ in cliarakteristiscliem Zusammenhänge. In der Oultustafel von Sippar (veröffentlicht von L Jeremias in Bcitr. z. Assyriol. I, 268ff.) findet es sich: Col. I, 20: sattuka-su ukimina s e tzt e regel m ä ss ige s 0 p f e r ein: es entspricht also hier dem hehr. מיד.*-. Der Gegensatz hierzu ist n i n d ab u נרבה freiwilii ges O pf e r, wie es sich findet: Asurn. I. 23. IV IiwI. 9,, 33a; IV Kwl. 32, 33. — In der erwähnten Oultustafel von Sippar ferner: Coi. III 5, 6 kunni sattukki regelmässige Opfer gaben einzusetzen siirruh nindahi freiwillige Opfergaben zu vergrössern. Ebenso im Cyruscylinder . (verödend, und erklärt v. Hagen in Beitr. z. Assyr. II, 218ff.) Zeile 7: sattuku usabtili das tägliche Opfer schaffte er ab. Parallel mit nidhu (abgekürzte Form v. nimlabu) kommt sattuku ferner vor bei Nebukadaez, III 24, 51 (Winkler-Ahel Keilschrifttoxto 33ff.); bei Nahonid (Messersclimidt) l) Col. IV 33: ukin nidbasu stellte her ihre (freiwillige) Optergabe. Auch in Asurbanip. 0. IV Z. 107 (Keilinschr. Bibi, II pag 195) findet sich: sattukki kinu Asur u. Bilit ukin: ״die ständigen Opfergaben für Assur u. Belit setzte ich ein“. Von sattukku צדקה =ע ist gebildet sattakam und sattakka (Adverb) beständig, (Nerigi. II, 12; V. llwl. Col. III, 52) (vgl, Del. Ass Gramm. §80 .״a.) In den Contnicten findet sich immer sat-tuk u. bedeutet, die monatliche, auch l) Mittheil. d. Vordem». Ges. 181)6. 1.

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