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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 127

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 127 (sequence 5)
Language
German
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Samiiu'ul 11. Jithjfi al-Mntfnbi. 127 heilbaren Krankheiten zu unterscheiden wusste, so dass ich noch nie einen Kranken behandelt habe, der nicht genesen wäre, und ich habe nie die Heliandlun«•• eines Kranken abgelehnt, wenn nicht andere Aerzte sich auch als unfähig erwiesen hätten, ihn zu heilen und sieh von seiner Behandlung zurückgezogen hätten. Lob sei Allah für seine zahlreiche,» Wohlthaten und seine grossen Guben. Nachdem ich in den Büchern, die in'Irak, Syrien. Adnrbejgan und Kühistän sieh vorfanden, geforscht hatte, ist mir uer Weg zur (Gewinnung vielen• Erkenntnisse und zur Erfindung von Ileihnitteln klar geworden, v<m denen ich nicht weiss, dass Jemand mir in Betreff ihrer zuvorgekoimnen wäre, ,wie z. B. der Terislk. den ich als den ״Purifieator von sicherer Kraft44 bezeichnet habe, und der von vielen schweren Krankheiten in einigen Tagen zu heilen im Stande ist, und noch andere Heilmittel, die ich componirt habe, und welche den Menschen mit Gottes Hülle rdeh als nützüch und heilsam erweisen werden. .Bevor ich mich noch in diese Wissenschaften vertieft hatte, in meinem 10. mul 13. Lebensjahre liebte ich sein• Geschichten und Erzählungen und hatte ein starkes Begehren zu losen, was in der Vorzeit geschehen war mul zu erkennen, was in den vergangenen Zeitaltern sich zugetragen hatte. Ich las daher die verschiedenen Schriften, die. Erzählungen und Äncedoten enthielten. Dann wandte ich mich mit Vorliebe, ■den Erzählungen und den langen Märchen, dann den grossen- Sammelwerken zu, ־ wie z. B. der Geschichte ‘Antaräs, der Geschichte des Dü-l-hiuima und Battal1), des Sskender Dü- 1-Karnejn'2 *), der *AnkaT), des Tarnt’ b. Lüdän und Anderen. Als ich* dies gelesen hatte, ist es mir klar geworden, dass das!Meiste davon den Werken des Chronisten entlehnt ist und da suchte, ich die glaubwürdigen G csehichtswcrke auf, und mein Denken neigte sich den Chroniken zu. Ich las also das Buch des Abu ‘Ali b. Maskuwojhi, das er Taguri b ahumam nannte und arbeitete die Chronik des Tabari und andere Chroniken durch.*4 Daun erzählt S. b. J., welch tiefen Eindruck die Geschichte des Propheten und der Helden des Islam auf ihn gemacht habe und fährt fort: ,,Ausserdem habe ich wegen 1) Ueber diesen Roman s. A hl war dt, Verzeichnis« der arab. Haud- .schritten der Kon. Bibliothek in Berlin VIII, S. 107, N. 9149. 2) Ahlwardt, das. VIII, S. GS>ff. *; Ahlwardt, das. VIII, Nr. 9144.

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