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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 126

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 126 (sequence 4)
Language
German
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12G Sarnau1 al b. .Juhju ul-Mngribi, unterbrochen, Daun studirte ich die Staats-Iiechnungslehre und Messkmist bei dem Scjch Abü-l-Muznffar ul-Hahrzüri, Algebra und Gleichungen hei demselben. Bald kehrt(.‘ ich zurück zu Abü-l-Hasan al-Daskari und Abü-l- Hasan b. aL-Nakkas, um Geometrie zu studiren, bis ich die Aufgaben zu lösen im Stande war, die man mit Hülle des Euklid lösen kann, Dabei vertiefte ich mich in die Arzneikunde, bis ich Alles erlernt habe, was meine zwei obenerwähnten Lehrer von diesen Wissenschaften gewusst haben. Es blieb nur Einiges ans dem Euklid, aus der Arithmetik des Wa s i t i, aus den) Buche a 1 ״ K a r c h iי s ,,Das Execlleiito über Algebra und Gleichungen“ übrig, da ich Nieinanden gefunden habe, der Etwas davon verstanden hätte. Ausserdem noch Manches aus den propae den tischen Wissenschaften, wie. z. B. das Büch des Suga b. Aslam über Algebra und Gleichungen l) uml Andere. leb batte aber eine gross(* Leidenschaft für diese Wissenschaften und eine, Liebe zu ihnen, so dass ich an Speise und Trank vergas«, wenn ich über Etwas von ihnen nachgedacht habe. Ich zog mich eine Zeit lang allein zurück in ein Haus und habe all dies(* Werke emräthselt, erklärte sie, widerlegte den Verfasser, der geirrt, hat, zeigt(1! auf die Irrthümer der Verfasser, macht(־ aufmerksam auf diejenigen, die unfähig waren es zu verbessern und genau zu untersuchen. Ich berichtigte Euklid in der Anordnung der Figuren in seinem Buche, wo ich es konnte, denn ich änderte den Zusammenhang seiner Figuren, damit ich eine Anzahl derselben entbehren kann und sie unnöthig seien. Dies nachdem das Buch des Euklid den anderen Goometrikern als unerreichbar galt, da sie. von selbst den Zusammenhang seiner Figuren nie von Neuem änderten und keine Einzige von ihnen entbehrlich machten. Dies alles that ich in meinem achzelmten Lebensjahre. Seit diesem .Jahre folgten meine Schriften in diesen Wissenschaften auf einander bis jetzt. Gott erößnete mir Vieles, wodurch ich mehr erreichte als die Pfadfinder unter den Gelehrten, die vor mir waren, und ich verfasste dies, damit derjenige, an den es gelaugt, daraus lerne. Inzwischen hatte ich keinen anderen Verdienst, als den durch die ärztliche Kunst, Diese .m «teilte mir reichlich Freude, da mir Gott hierin Kraft vorlieh, durch die ich eine jede heilbare Krankheit von den un- &) S. über ihn Steinschneider, die kebr. Ueberss. des Mittelalters, 364.

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