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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 125

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 125 (sequence 3)
Language
German
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Samaual b. Jahja al-Magribi. 125 Bezeichnung ist der Stamm Lew! gemeint, ein Stamm, dessen Genealogie sicher ist, denn ans ihm ging Moses, Friede sei mit ihm, hervor. Dieser Ishak war ein gelehrter .Mann, der seine Kenntnisse in Bagdad erworben hat Ihre .Mutter war N a i i s a , die Tochter des A l> u N a s r a l 1 ־) fl-w u d i, der zu den berühmtesten Häuptern clor Juden gehört hat.י(נ und dessen .Nachkommen bis auf den heutigen Tug in Aegypten leben. Der Name meiner Mutter war derselbe, wie derjenige der Mutter des Propheten Samuel 4.(י* ,,!Meine Mutter lebte, eine Zeit laug mit meinem Vater, ohne ein Kind zu erzielen, so dass sie als imfriichrhnr hekannt wurde.. Da sah sie in einem Traume, dass sie die Kr- Zahlung von der Hanna las, wie die Mutter des Propheten Samuel hei Gott Zuhneht gesucht hatte, und sie timt ein Gelübde, dass wenn sie (‘inen Knaben erzielen werde, so werde‘ sie. ihn Samuel nennen, denn sie hiess ebenso wie. die Mutter des Samuel. Es geschah aber nachher, dass sie mit mir schwanger wurde, mul als ich geboren ward, nannte sie mich SeunVel, was arabisch SamauMl heisst. Mein Vater aber gab 1uir den ■Beinamen Abu Nasr, denn dies war der ]»einame meines 1 Irgrossvaters. Mein Vater liess mich hebräisch schreiben und dit‘ Wissenschaft der Thora und ihrer Erklärungen lernen, so dass ich am rauh‘ des dreizehnten Lebensjahres das Wissen hiervon abgeschlossen habe. Dann liess ei׳ mich die indische Rechenkunst und die Losung der astronomischen Tafeln bei meinem Lehrer, dem Spjeh Abu al-Hasan al-Daskari' stink reu, ferner Arznei künde beim Philosophen Ah ü * 1- Bn ru kat Hihet Allah b. Ali־'*), ebenso die Beobachtung der Behandlang der Krankheiten, die Praxis des Heilverfahrens und der Behandlung, die mein Onkel Abu-l-Fath b. al- Basri anzuwenden pflegte. Das Studium der indischen Rechenkunst und der astronomischen Tafeln habe ich in weniger als einem Jahre abgeschlossen, und da war ich vierzehn Jahr(‘ alt. Inzwischen habe ich das Studium der Ärzneikimde und die Beobachtung des Heilverfahrens nicht J) Dass die Bezeichnung ״al-D;1\\׳üd1“ hier auf die Abstammung vom Hause der babylonischen Exüarchen ]imdeuten soll, ist unwahrscheinlich, denn auf die Herkunft vom David’schen Geschlochto hätte sich S. b. J. gewiss noch mehr zu Gute gethan, als auf sein Levitenthum. ף Hier folgt die Geschichte von der Geburt des Propheten Samuel. ף S. über ihn Grätz, VI S. 303, &DMG, 42, 640. ßv war der Lehrer des Sohnes von Abraham Ihn Ksra und bekehrte sich ebenso wie sein. Schüler zum J81äm.

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