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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 117

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1898-01-01
Page
Seite 117 (sequence 2)
Language
German
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I)io italienische Litte rat ur der Juden. 117 nach der bekannten oft besprochenen Erzählung von den vicM0 Gelehrten,׳ nach Spanien und Kairowaii. Welcher Sprach(’ bedienten sich die italienischen Juden vor dem Italienischen im Verkehr unter (‘inander lind mit ihrer Umgebung? Diese Fraise, welche für die Einführung der italienischen Sprach(״ als eitler gewöhnlichen mul für (hm späteren litterarischen Gebrauch nicht gleichgiltig ist, hatte ich genau und selbständig vur mehr als 20 Jahren hingest(‘llt (Lett. Ital., Art. 11. Auf. 1, p. 11 des Sonderabdr.), auf den Mangel au direkten Xaehrichten!unbewiesen und aus der Analogie mit anderen Ländern beschlossen, dass die Verkehrssprache nicht, die hebräische gewesen, und dass eine Stelle in!,archon richtiger aiifzufassen sei. Wem! man in der Gesehichte positiv«‘. Zeugnisse durchaus vermisst, so darf man Venmitlumgen als solche anbringen. liier dart man wohl atmeluueii, dass die Juden, wie ihn* alten Landesgonnssen. di(‘, lateinische limjuit ritstica gesprochen haben, ans welch(‘.* sich das Italienische entwickelt hat. Ich habe mich jetzt hei denjenigen!ungesehen, welche zuletzt die GuIUirgeschiehte der Juden in Italien ausführlich behandelt haben. GiLde mann. Grseh. d, Erziehuugswesens u. s. w. der Juden in Italien (Wien 1SS1, vgl. Hev. des Etudes J, IX, ■ 144), ein!‘ anerkannt {leissigc Studie, bietet im Register kein Schlagwort ״Sprache״. Aus der älteren Zeit erfahren wir Xichts. Zum 13. u. 14. Jahrh. (S. 206) meint G.: ״Es hat auch wahrscheinlich [von mir unterstrichen] frühzeitig [wann?[ eine von den .Juden rceipirfe [officie.il? traditionell?] italienische Bibelübersetzung für Frauen und Kinder gegeben:; Bruchstücke derselben, mit Jlcbr (41arakteren geschrieben, sind uns erhalten.״ Di(* Anmerkung dazu lautet: ״So in der Münchener bohr. Ilandsclu׳“312 .־, lies 313. Was enthält diese 11s.? 1 Blatt, Ester 1, 6 mit ital. Uehersetzung, nach der Vemmthung des Catalogs aus dem Ende des 15. Jahrh! Das Imisst in ungewöhnlichem Sinne: cs tnnjHe leoncnt. Zunz, GV. 442 (cd. IL 457) spricht von einer ״älteren41 italien. Ueborsctzung des Pentateuch, aber nicht im VcrhäLtniss zum 13. Jahrh.; ich wen!(‘ später ein Verzeichniss der mir bemannt, gewordenen, äusserst wenigen biblischen Mss. mittheihm. aus welchen, im Zusammenhang mit den späteren, vergeblichen Versuchen, wohl als nahezu sicher hervorgeht, dass von einer reiligirten, schriftlichen italienischen Uehersetzung der ganzen Bibel überhaupt nicht die Rede sein kann; wann die Juden anfingen, im mündlichen

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