Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 102

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1898-01-01
Page
Seite 102 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829717-2881049--28421-2881068
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

102 Pio hebräischen Traditionen in deu Werken de« Hieronymus. III. tum canuiuum^ uml fügt erklärend hinzu: Judaeorum quoque oratio et psahni, quos in synagogis eanunt, tumultus est Domino et, ut ita dicam, grunnitus suis et clamor adnorum. Son^t giebt er הגיון mit ״multitudo“ wieder, sogar an Stellen, wie Jerein. 47, 3 (11 (המון גלגליו. a., wo tumultus eher am Platte gewesen wäre. 22. Ibid. v. 25. * ״ .הזבחים * * הגשהם לי במרבדAus diesen* Stelle — sagt II. — ersehen wir, dass Israel auf seiner 40 jährigen Wüstenwanderung nicht Gott, sondern allerhand Götzen, die sie, wie im V. 26 berichtet wird, mit sieh trugen, Opfer dargebracht hätten. Und hieran knüpft er die Frage, wie das möglich, wie das gekommen sei? Quaeriinus, quomoda hostias et saeriticiuiu non Deo obtulerint in deserto. sod ״regi suo, quem lueiferum1)“ nuneupant? Er antwortet hierauf: Ex ec tempore, quo aurum in caput vituli transformarunt, dicentes: Isti sunt dii tni} Israel) qui te cdu.rerunt da terra Av.gijpto, omniä, quae fecorunt, non Deo sed idolis feeisse monstrantur. im Talmud wird allerdings auch die Frage aufgeworfen), wie diese Arnos-Stelle zu verstehen sei, da sie doch im Widersprttoh mit Stellen im Pent/deueli (hesomlers Numeri 28, 6 u. U, 5) stelu*, aus denen hervorgehe, dass Israel die täglichen und mich das Passahopfer in der Wüste, resp, am Sinai dargebrnoht hätte; ja K. Akiba berichtet, dass seitdem ״i!1 Sinai das Gebot, täglich des Morgens und des Abends ein Ganzopfer darzubringen, ergangen, dieses ununterbrochen während der ganzen 40 Jahre und darüber hinaus geschehen sei (ושוב לא פסקה) Chagiga 6 b: מה אגי מקיים הזבחים ימגחה הגשהם לי במרבד ארבעים שגה ביה ישראל, wozu der Conuuentator Raschi im Talmud erklärend hinzufügt: משמע ״ שלא הקריבו לפי שגזופין דדיaus dieser Stelle geht ja' offenbar hervor, dass sie in dieser ganzen Zeit kein Opfer dem Herrn dargebracht hatten, weil sie (ihres Götzendienstes wegen) dessen unwürdig waren.“ Die Frage ist also dieselbe, wie sie Bieron, stellt, aber die Antwort, die der Talmud (R; Akiba) giebt, ist eine andere, sachgemässere. R, Akiba betont in der betr. Amosstelic die Schlussworte: ״ .ביה ישראלIsrael“ war imlich nicht würdig, in jener Zeit gottgefällige Opfer b So erklärt er das סכות מדהכם in פופב אלהיכם des folg. Verses, Moloch rctp suo, cujus portftverunt labornacula * . . sidus Dei vostri, quod Hebraico־ dici'cur Cochab, i. e, iucifer.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.