Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 12)
- Language
- German
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59 Die Keligioiisphilosophie Abraham Um Esra’s. :T\”. Hiernach ist jenes Scheiden und Begrenzen, welches IE in 1 ברא. Mos. 1, 1 lindet, näher dir Ausstattung der Materie. mit einem natürlichen Vermögen, dir Einführung des Naturgesetzes in diu Materie u. di(‘ damit verbunden(* Hur- Stellung der vier Hb1־!!entr. Dann heisst יצר A rteil bilden aus diesen Elementen durch zweckmässig gedachte Verbindung derselben, und ע׳טה heisst. K in/. 01 wes e n horstclle.u. In der That findet der gangb. (\m11u. zu הדעא הארץ 11. 3Io.s 1, 11), י״טרצו הנוים (L 20) und 2 ,1) ה*צא הארץi) ausdrüeklich in diesen .Schöpferwortcn die Einführung des Naturgesetzes (הולדה) Vgl. auch den frgm. Uomm. zu חדיטא 1. Mos. 1, 11, S. 2S, <*d. Friedl., der mit anderen Worten dasselbe besagt. Uübrigens bemerkt Motot. im Vorw. zu cod. ob der Sem. Bibi.: IE folge in der Schöpfungstheorie dem ibn Sinn. Vgl. Munk, Melanges, S. 859; Ibn Sinn lehrte Ewigkeit, dm* Welt: diese habe zwar ('ine Ursache (Gott), aber dieselbe falle nicht in 'die Zeit. Ebenso lehrte Ibn To feil, die. Welt sei dem Wesen, nicht der Zeit nach, später als der Schöpfer, wie die Bewegung eines Gegenstandes durch die Hand zwar gleichzeitig mit der Hand, aber der Ursache nach spater geschieht (Philosophus autodidactus, S. 114). | Doch verwechselt Motot diesen Aristotelischen Standpunkt, der sieh eklektisch die Platonische Lehre vom Svyj.to’jpyoc aus rclig. Gründen aneignet, mit dein neuplatonischen .Standpunkte des IE u der and. Neuplatoniker unter den Offenbarungsgläubigen]. Doch ist Gott über jede unmittelbare Beziehung zu den vergänglichen und sinnlichen Einzeldingon weit erhaben b. Darum wird die Schöpfung den* sublunarisehen Welt, wovon die Schöpfungsgeschichte eben erzählt., durch Engel vollzogen־); denn diese Bedeutung hat das Wort 1 אלדזיס. Mos. 1, 1—2, 8, der tfwigb, Domm. zu 1 אלהיב. Mos. 1, 1 bemerkt ובעבור היוה בל כיע׳טה ה״טם ניד" הכולאכים גקרא כץ, d. h. Gott selbst heisse אלהים, führe also den Namen der Engel, weil die Engel die Boten und Vollbringer seines Willens D Auch Ihn Sinn lehrte, Gott könne immer nur Xotlnvondigea hervorbringen u. Gottes Vorsehung befasst sich nur mit dem A!ig׳e* meinen, nicht mit dom Besonder!! (Er. Nitz«(*,h ia!,Heiden?!* u, Schräders .Jahrbb. f. ])rot. Theo!., Leipz. 1876, 8. 088). 2) Vgl. Philo, der den Logos, u. Iba Uebirol, der den güttl. Willen al» אנד״־ה schaffen lässt.