Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 7)
- Language
- German
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Die I\diuions}»hilosoj»ltie Amaham Dm Esra’.s. 64 verworfenen Ansicht Saadia s (Emun. Y. 2, S. 091>, Z. 1 <־d. Berlin) an, wonach Gott den Frommen prüft, um den andern Menschen seine Frömmigkeit zu zeigen. Zu ד' צדיק 'בחן IV 11, 5 nimmt IE בחן im Sinne von läutern, strafen, zum I»osten des Frommen, im Gegensatz zum Bösewicht, den er hasst und nicht aus Liehe ziichti^t (Spr. 3, 12). Die Attrihute dm• Weisheit, Güte und Gorechtigkeit Gottes besagen Nichts von Gottes Wesen, sondern sind nähere Bestimmungen seines Wirkens, kommen daher erst später ganz gelegentlich hei der sittlichen Weltordnnu־״ (S. 73) n. s. w an die Leihe. Zu de. 11 ausführlich!)«,handelten Eigenschaften Gottes 2. Mos. 34, (>. 7 bemerkt IK nur, dass die Zahl 13 «lurchaus nicht erweislich sei (s. beide (,omni, zu St,). 2. A n111 rop o 111 orj) 11 i snie 11. Nachdem Saadia im zweitem Ahschnitle seines ndigion^ philosophischonWcrkcs die Anthropomorphismen eingehend hehandelt hatte, lag es für Ahraham IE in seiner Eigenschaft als Schriftevklürer noeh viel naher die Ausdrücke uml Dar- Stellungen der h Sein•., welche sieh mit der Geistigkeit und Einheit Gottes in anscheinendem Widerspruche befanden, einer wiederholten ausglcichendeii Beleuchtung zu unterziehen. Kim* der schönsten Bemerkungen Saudia's eignet, sieh IE willig an und macht von ihr wiederholten und weiterführenden Gebrauch, zumal da auch sein Freund Jelmdah ha-Lewi im Kus, II 4; IV 3 dieselben (!«‘danken ausgesprochen hatte*). Was Saadia in Emmi, li (3 (S. 31b Berlin) lehrt»־, erkennt man bei iE zu האזיגו השמים f>. Mos. 32, I leicht wieder, wo er sagt: ז כבי רכזזהי יייך על גשגיה האדם שהיא אכיצעיה (ihres Leibes) בין הגבוהים לשפלים והיא הדמדז הבל על צריח חיבלה (zumal wenn es gilt, eine andere ואף ב' להבין גב היושבה בהיכל על כי הגביה השפלים והשפיל הגבוהים (Seel«? zu verständigen d. h. sie personiticievt das Leblose uml versinnlicht «las rein Geistige. — Dur Kiiekweis in der angeführten Stelle bezieht sich auf den gängln Comm. zu 1. Mos 1, 26, wo es heisst: ואחי שידעג-י שההורה דברה בלשון בג; אדם, בי המדבר אדם, גם בן היעו^יע ףל«^ יויי^ '"ירבר איש בגבייה עליו או בשפל בל בלגו רק על הדל דב•׳־־. האדם — ובי א:•רו פי הארץ, יד ,־,ירך; •ראש עפיו־. ־־.בל — יחלילה ־לילד, לדיו־. די••־. לשם וכן אייר ואי כלי הדמיוגי ואשור. . . . ,־ ‘1 V«l. schon oben S. 2S.