Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 62 (sequence 5)
- Language
- German
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62 Die Relii;)0ns|111ilos<n>}]ie Abraham Jim Esra’s. Die hei Ihn Gebirol so stark h<TY«>rtretendo Lein*(‘ vom -•ött liehen Wille* 11 ist bei Abraham 11)11 Esra nur schwach vermuten (oh. S. 02. i) Das Wissen Gottes ist vom niensehlielien Wissen gänzlich verschieden, Bei Gott ist das wissende Subjekt, das Wissen und der Gegenstand des Wissens ein und dasseihe (Gnugb. (.,onun. zu 2. Mos. d-L (> .כ' ד. יא לבדו יורע ודע'״ וידוע) oder doeh wenigstens der Wissende und das Ci (‘wusste identisch, weshalb man denn aueh von dem Wissen des Höchsten gesagt hat, dass er der Wissende und das (Jewusste zugleich sei1) (Kürz ('omni, zu 2 Mos. 12, S. 103 1,.״ t-) 1*0 < יו V*»«**►» י“ל“" ).י- .«**»*,. •יי* י"' י\י*יד•' ז«י*י'י V *י י' < U« JL 1 Ug > »׳» > <!>«»'׳ «•*<» ׳<׳׳) «11 י . y •^'11* u•y >1 io! y! ■ י 1111 Zusammenhänge hiermit erleidet, das Wissen Gottes nach Ahr. IE wiederum eine, bedeutende Einsehränkung. Gott, der das All ist. weiss das Einzeln(‘ nur, inwiefern es zum Ganzen :gehört, nicht, in seiner Eigenschaft als Ein- ׳/einesv). Darum weiss Gott nur das Allgemeine und unter »len Besonderheiten die bleibenden und unvergänglichen Arten, also Ideen und Art begriffe, und nur indirekt durch diese »las Einzelne. Zwar bezeichnet IE (zu 2. Mos. 20. 1 im kürz. Gonum. S. 47) diese Lehre., dass Gott das Einzelne nicht wisse, als Annahme der indischen Schuh‘*זד. דרך הבט,) ׳ חוד' האימרים סחסם לא ידע הה י"’■־); nlKHn er selbst bekennt an vielen Stellen seiner Schriften mehr oder weniger uteml zu derselben Lehre. So im kürz. Ooinm. zu 2. Mos. ,s 17 יאדעך נסם, S. 104. Z. 14. Wenn er zu הנדטע אזן Es. e4, 0 sagt: יח;ח חטראח יחטסטע :יאה, חם ואיך לא ידע חני so!misst, wie ander»•׳ Stellen es unzweifelhaft machen, חנל hier das Ganze, im Gegensätze zum Einzelnen, nield etwa: Alles, d. h. alle Dinge :’j, Deutlich •־viui־״ lauten di»1 Worte *) Dh* AuHpieduug geht, ihrer ursju•. (fcM10lh‘ nach auf Arbtot. Met׳. XII. 0 /,unick, Vgl. in eine Ethik des MuimoiiuDs S. 70, A, 2 u. .los. m»»r t, g, K., wo »101• ungenannte tlaou wohl .Mokumme/. int; (oh. unter M okam me/.). ־) Zu 1. Mos. 18, 2 t א ׳ע ד,: י 'דע אי. חחי ק;יי דרך :ד ודד. עד דדך חדק. S, 08 untor »5! Das hin/,eine ijst. eine unendliche Vielheit, Hott <h׳r Kino 111» 1 mhtn also ciao uiieiuUh'he Vielheit in Mich ituiuchmeu, Denier intim «1 nm 111־ eudlielio *einer Nut 111־ tuteh uieht gewußt werden. Endlich bt Hur» Ein/. 01ue entstunden und vergänglich; »las Winnen desselben würde also das Xicht׳H('itt dem Wissen, also auch dem Wesen Gottes ׳/.vü'\ ihren. Vgl. Mahn. mor, 111,20, wo bereits HorHOnidos in Milchatuot III Endo au Ihn E«ra gleichfalls erinnert. :י) Gegen Fnedlämh - Aulfassung in Essays, S. 22, A. 5.