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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 12 · p. Seite 570

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 12
Article
Die "Ergänzungen" und "Berichtigungen" Poznanski's zu meinem "Schemaja"
Date
1897-01-01
Page
Seite 570 (sequence 7)
Language
German
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570 Kio ,»Ergänzungen“ und " Herichtiguugon“ ],ozuahski's. -שביזוב בכפיי Ins ויוריעגי dir Wort!‘ Natan’s seien, die Kaschi aus seiner Anirage eitire. Und da demzufolge Kasehi von Natan mit. הביבי (nicht mit יי":) angcredet wird, so findet 1*. l*U‘ri11 eine weiten‘ Uestätigung, <lass Kasein nieht der Lehrer Xatan's war. Dies(‘ Aufstellung nun ist aus versehiedeneii Gründen unhaltbar. Zunächst wird die Anfrage in älteren Kesponsen gewöhnlich nur inhaltlich, nicht aber wörtlich angeführt. S»> verführt auch Kaschi in dem vorliegenden Ke־ sponsuin mit 10 von den 11 Anfragen Xatan’s, und sagt: ייט״טאי oder שיח יקשה יו, ohne den Wortlaut derselben zu bringen. Ls ist daher wenigstens unwahrscheinlich, dass Kaschi gerade in unserem Falle den Wortlaut dm* Anfrage rcprodueirt haben sollte. Zweitens bezieht sich ערה יבריק בו חירבי uwbedingt auf den gleich zuvor erwähnten Godcx des Isaac b. Jehuda ')• Dieser Uixlex befand sich wohl in ]Mainz wo Isaac gelobt hat, und daher kann nur Kaschi den ebenfalls in Mainz lebenden K. Natan ersucht haben, eine Stell(‘ in jenem Godex zu collationii’en, nicht aber umgekehrt. Drittens wird Natan in diesem Kesponsum von Kasehi einig(‘ Mal חביבי genannt: S. 2 (zwei Mal); S. f>; S. 7 (zwei Mal) Wahr־ scheinlieh ist es auch in unserem Lalle Kasehi, der Xatan mit diesem חביבי anredet. Viertens, wäre Kasehi von Xatan ersucht worden, ihm mitzutheihm, wie die Stelle in seinem (KaschiV) Exemplare lautete, so hätte׳ Kaschi gewiss nicht, ermangelt, darüber Auskunft zu crtiieilen ln Wirklichkeit aber verliert Kasehi kein Wort iilxu• diesen Klinkt und stellt, die Lesart fest nur .לכי שברם הסכרים בא':יר חרעי־. Erwägt, man alles dieses, so scheint folgend(‘׳ Auffassung die einzig zulässige zu sein. Imbun Kasehi zu (hu* 11. An־!) ]’. Übersicht dies, und schreibt : Sachs p. e.) und Epstein {Steinschiicider-Festsehrift. 1ÖS) fassen dir.so Werte so auf. als ob Kasehi Xatan gehrten hatte, dass dieser in seinem p| Exemplare die betreffende Stell(‘ liiichsche (S. 547., 11. H). Aber hin!־ ist nicht vom Exemplare Xatan’s. oder irgend eindjs anderen, sondern von dem Exemplare Isaac s di(' Kode, Die Worte ער.ד, יבדוק בו können sieh nur auf . . . מספר רביגו יצחק beziehen; sonstmüsste es heissen: ר.ד יבדוק חביבי בסש־־־ו>\ — Ebenfalls «11־ richtig bemerkt l*.: Dies«*« Kesponsuxn macht es auch wahrseheinlich, dass Xatan. ebenso wi*.» Kaschi, ein Schüler seines Vetters Isaak b. *Jeliuda gewesen ist, und d;iss beide, Kaschi und Natan, ihre Talmud- Exemplare nach «len Ansichten ihres gemeinsamen Lehrers corrigirt haben ($. 457). Wohl war Xatan ein Schüler Isaac's, wie ich in meinem Schema,);1 (SA, S. 1H und 14, vgl. auch S. Kl, n. 1) bemerkt habe; aber das Re.sponaum Ra.schi’s liefe rt keinen Beweis dafür. Audi findet sich in demselben nicht die geringste Andeutung, dass Xatan sein Talmud- Exemplar nach ״den Ansichten“ Isaac's corrigirt haho.

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