Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Bari in der Pesiktha rabbathi
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 558 (sequence 5)
- Language
- German
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- Beirut 2× ep/1047833
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f>58 Bari in 11ייr IVsiktlia raubathi. salem'). Aooo, Sidon, Bori, Antioohia. Donmnrh lag Bori an der Meeresküste zwischen Sidon und Antiochien, war gjeieh diesen eine bedeutende Stadt und Sit/. einer römischen Behörde. ] )!'<•>.• Indieien weisen deutlich auf Berytus, diu air!* phoniziseh•־ Stadt, heute unti‘1־ drin Namen Beirut, Bekannt-) 1>,ייר hekriiisehe נייי, wofür einmal auch ,ביר vurkmnmr. ist di•־ I iekraisirmig von Beryt, wahrscheinlich mit Anleitung au *,,ב*־ בד" .kmi». VI, 7, vielleicht nher auch an .בירר Burg־. 1 >i<* Lage von 'ביר ist auch noch auf andere Weise h•־- stimmbar. Von duda und llillel, den Söhnen dos b'ahhnn (iamlicl, wird erzählt, dass sie am Sal>i>atl1 in einer besonderen Art von Schuhen in Bori ausgingen, was ihnen aber von don Kinwohnorn iibel vermerkt wurde3) Vorher werden ähnliche \ orlhlle erzählt, dir' sirli in Aeeo und Kalnil /11gef ragen hahen. I)ir Reihentolge drr Städte ist also dir: Arro, Kakul, Bori. 1 iiusichtlich Kabul’s kann aus 1. Könige IX, 1 i\ geschlossen wordon, dass di(4so Stadt /war in (ialiluea, aber nahe kri Tyrus gelegen soin müsse; aurh muss sio am Meere ״,)[,),״vn hakon, da d‘u* Söhne GainlirTs sirli dort hadoten. Demnach liegt Arro im Süden, weiter nördlich Kabul, norl» widtor Beri, das ist über Tyrus hinaus, also ungefähr bei Berytus. Nach uusnvr Annalmir ist aber Bori mit Borytus identisch. Ks geht nun ans dem hin• berührten Vorfall zugleich liorvor, dass in Beri .Juden und zwar rocht frounno Judrn gewohnt hakrn müssen. Zum Dobertluss n’ludlt dio Lage von Bold auch durch zu .strhon. i*'ri«mIjiiü!111 z. St. bemerkt diesen Vorgang nicht. Wichtig ist. die von Fri(‘<lm;u1n im^cfiiiirte Variante: הגיע המלך הרך יו המזער und dir Bemerkung K. 11i 1101 ’hי •las Uleieliuiss sei von einem jüdischen Koni׳' genommen, der unter römischer Herrschaft, steht. Her König, wohl von Jerusalem aus, sucht, den römischen Statthalter in Aceo (vielleicht aus Versehen für Caesarea'׳) auf; dieser begibt sieh dann zu seinem Vorgesetzten, dem Statthalter von Syrion, nach Aiitiochia, l) Jerusalem, obzwar nicht genannt, ist alsAnsgangsjmnkt auzusehen; h. auch die vorhergehende Anmerkung. ־־) In Kitters geogr -statist. Lexicou (boipzig 1855) heisst es zu Beirut: ״Bus alte Berytus der Profan־ .und das Jierotluif der bibl. Schriftsteiler“, Berothaf ist mir unverständlich; von Keroth ist weiter unten noch die Rede. Vgl. Kiepert, bohrb. d. alten Geogr., S. 168. ') Toseft.hu Mood Kafon U. 16 (p. 281 Zuckermandel) עהיו יוצאין בקודדקייסין בשבת בבירי. In j. Besuch. 80d heisst es ברירי שבת und בבירג (mit Vav); in b. Pesach. 51 a stimmt die Fassung mit der Toseftha (iborein; hier noch der merkwürdige Satz: ואין יוצאין בקורדקיסון בשבת בבירי. Im Babli ist dio Reihenfolge corrumpirt; Acco wird •zuletzt genannt. Bemerkonsworth ist noch der Sprachgebrauch des Babli, wo dieso Städte dreimal סריגה genannt werden; vgl. Bacher a. a. O.