Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 547 (sequence 19)
- Language
- German
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J>a«s •Send.sclireibeu 1101• Jerusalemer an die Juden in Aegypten. 547 die näher«* Bezeichnung des ersten ^‘hrii wolle1), ohne «lass sie aber hietur auch nur (h‘11 Sehoin eines Beleges anführen können. Es scheint mir aber• hierin wieder das Ergcbniss des Verfall re ns unseres Compilators vorzuliegen: er nannte in 2, 1 di«* Quelle der von ihm mitgetheilten Ermahnung Jeremias’ an die Exulanten mit t/ raTc a7:oypa׳pa~c;, in 2, 4 die des Herichtes von der Bergung der Lad(* mit £v 7*ד( v?aY׳f1• hätte dass(*ll)(‘ in 2, 8 — 9 tliun müssen, als er von Mose«. Salomo und Nehemias zu sprechen anfing, unterliess es aber, weil er diese Mittheilung mit «h*r vorhergehenden ohne Unterbreclmng verschmelzen wollte, und fügte zum Schlüsse die Angabe hinzu, dass dieselbe 2v toic avayca^afc sh*h fand. Nun folgt eine neue Meldung über di«* 1 »iiciiersammlung des Nehemias. die sieh!lieht mehr in derselben Vorlage fand, sondern einer andern, den eben ausdrücklich genannten Denk- Würdigkeiten entlehnt wurde; dieselbe enthielt aber auch das, was er vorher aus den avzypa^a{ angeführt hatte, weshalb beide Quellen zusammengestellt werden. Was die Denk- Würdigkeiten Nehemias’ selbst betrifft, so lässt sieb aus dem hier Gegebenen nur so viel sehliessen, dass dieselben die Geschieht(* Nehemias? in einer ohne Zweifel über die Bibel hinausgehenden Weise dargestellt, haben und wahrscheinlich auch die Erzählung von der Tempel- und Mauerweihe, die Nehemias vollzogen, enthielten und mit der von Joseplms in der Behandlung dieses Mannes benützten Quelle verwandt sind. Zur näheren Bestimmung derselben ist auch das über die Büchersammlung des Nehemias Berichtete von Werth. Dieselbe soll tä izzpt t&v [>otoa/io>v xat xp0<p7)T0>v xai ד« AaAS xat ItzigtoKouz (ja<71Xso>v 7rsp\ avaü־r4(xaT(0v enthalten haben. Die letzteren können, wie mit Beeilt betont wird, nicht bloss die im kanonischen Esra enthaltenen Briefe sein, denn ihren Hauptinhalt machen nicht die Weihegeschenke der König(; aus, sondern auch die; im apokrvphische-n Esra dargebotenen, zu denen noch die in Antiquit. XI verarbeiteten hinzukommen. Diese alle verfolgen den Zweck׳ zu zeigen, wie sehr die Könige Persiens den Tempel in Jerusalem hoehselüitzten und ehrten, und setzen die Gegnerschaft der Samaritaner gegen diesen überall voraus. Wenn demnach berichtet wird, Nein;- mias habe diese Briefe gesammelt, so ist auch hierin die Absicht, welche diese selbst ausdriieken, nicht-zu verkennen, und wir sehen, dass die Denkwürdigkeiten, die hiervon be- ג) Siehe Grimm, Keil und Zöckler. dagegen liawlinNon. 35״“