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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 11 · p. Seite 497

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 11
Article
Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
Date
1897-01-01
Page
Seite 497 (sequence 17)
Language
German
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J)a.s Sendschreiben dor Jeruaaleiner un die Juden in Aegypten. 497 windelt, mul ihm ein Tlieil der in Esra 3 geschilderten Leistungen des letztem zugesohricben worden sein. Hier ist noch auf die Darstellung derselben Vorgänge Ihm Josippoit hinzuweisen, dessen Verhältnis« zu den Apokryphen in de!• Geschichte der lliiekkehr der .luden aus dem babylonischen Exile ich bereits oben1) erörtert habe. Es muss aber hier nochmals daran erinnert werden, dass bei ihm im Zusammenhänge mit dem Pagenwettstreite, in welchem bekanntlich Serubabcl die wichtigste!volle spielt, die Frei־ briete für diesen und für Nehemias, den Sohn Ohakalja's, also für den uns bekannten dieses Namens, ausgestellt werden (cd. prinocpH p. 12 b), und dass in dem dort mitgenommenen Parallelberiehte (12c) als Führer der ileimkehrenden כל זקגי הגולה ועזרא הסופר וגחמיה בן הכליה ומרדכי וישוע וזרובבל בן שאלודאל aufgezählt 'worden. Auf Josephus geht dieser Bericht nicht zurück, denn er meldet hierüber nichts; da aber unmittelbar hierauf die ausführliche Schilderung von den• Auffindung des Altarfeuers folgt, so könnte auch für jenen Bericht dieselbe Schriftals (Quelle angenommen werden, der Josippon die zweite Erzählung ■entlehnt hat. Diese nun lautet folgen־ dermassen: ״Sie bauten den Altar nach Vorschrift, legten Holz auf denselben, dann das Opfertloisch auf das Holz, fanden aber das heilige Feuer nicht. Da betete Esra, der Scliriftgelelii’t.e, Ncheniias, Sohn llakhalja's, Mordechai, Joaua und alle Häupter der Gefangenschaft zu Gott, wie folgt: ,Herr dor Welten, du hast den Körnig der Perser veranlasst, d(d11 Haus zu bauen, deine armen Knechte zu entlassen und deine .Priester, dass sie deine Opfer schlachten und deine Ganzopter darbringen, wiees unsere frommen Priester vor dir gethan. Nun sind wir hier an diesem Orte angelangt, haben den Altar nach den vorgeschricbenen Massen errichtet, das Opfer geschlachtet und Holz auf dasselbe gdlegt; es ist uns nicht ge,stattet, dir fremdes Feuer darzubringen, das heilige Feuer aber besitzen wir nicht, denn verborgen hat es der Prophet Jeremias lind die übrigen Häupter deiner Priester, die unter Nebukadnczar in; die Gefangenschaft gingen. Was sollen wir thun, Gott des Himmels? Gieb uns emen Rath und schaffe Hülfe, denn du hast die Macht, deine Knechte zu erheben, zu stärken und zu stützen‘. Während sie so beteten, erinnerte sich ein alter Priester des Ortes, wo der Prophet Jeremias das heilige Feuer verborgen hatte; ף Oben Seite 49 ff und 55. Monatoftcfcrift. 4i. Jahrj>«*ng, 32

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