Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 493 (sequence 13)
- Language
- German
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Das Sendschreiben der JoriiRalenier an die Juden in Aegypten, 493 wiederholt, der Auffindung des Feuers jedenfalls gedenken müssen, wem! die zwei Fünftel des ganzen Br.etcs einnehmende (Jesehiehte hier ursprünglich gestanden hatte. Für die «1• hon hierdureh erwiesene 1jnzugehürigkeit derselben zu dem Schreiben sprechen noch andere Erscheinungen im Wortlaute selbst, Vers 1,18, der den Bericht einleitet, lautet nämlich, ui/Aovvs05;׳v aystv לסד xa0*apt7׳p.öv לסד ispou, ftsov r^T^y.'LZ'J'X be/oaoY'oai ou.~v, tvx xal aoTOi ayr)T£ 7>;;?דxrivorcY)׳/{oc£ xa\ 7:000 לסד::, und wie schon erwähnt, kehren fast dieselben W ort!' in 2, H) wieder, nur dass dort die Bezeichnung; des Festes, als desjenigen der Laubhütten und des Feuers, fehlt. Die erst(‘׳ findet sieh auch in 1, 19 xce ללל tva ayr^s Tac mfpag und in 10, 0 xod Y,yov YjiAipx; 0XT<b orxY)V(־.>[j.5(V(0v ללדסד, und (»eide Steilen mae.hen es in erster Reihe deutlich, dass zu dem (lenetiv in 1, 18 vt1xipx(: zu ergänzen ist, andererseits erwecken sie, besonders;11 hu״ die. zweit.(‘, welche die Feier des Festes mit ihren Einzelheiten anführt, Zweifel an dm* Richtigkeil der Bezeichn»(!!”7 ־rj.ooc für diese Tage. Diese Bedenken werden auch durch sprachliche Schwierigkeiten in demselben Zusammenhänge unterstützt. Es heisst nändich in 1, 18 weiter, rj~z Nss'jiac; o?xo^o;j.y(׳t«^ סד ts Upov xal 0 סדo»r1a(71rr(p1ov avyjvsyxs CKu7tav. dessen Beziehung auf das Vorhergehende nicht ersichtlich ist. Die Erklärungsversuche, welche die.se Sehwierijrke.it angeregt hat, zeigen erst recht, wie ־״ross sie ist, da sie jeder gewaltsamen Losung trotzt. So hat zum Beispiel Keil, der den Satz von 7 לסדrjpo; 0.1 י autfallend und den Anschluss mit ots unbeholfen fand, ״,(‘meint, es sei, wie das Folgende. zeigen soll, im Sinne von 7 לסד^poc 0סד u'/iupzb'SWGc; 0~z zu verstehen, ohne jedoch für diese Deutung des unmöglichen Satzgefüges irgend welche Stütze nennen zu können; Fritzsehe dagegen ]!ahm in reinster Willkür 7*ד,<; 0־xYjV0r:r(yta^ Tpo~ov xal stלסד;0סלד לסד ל0ללד7,0.0ע1];׳ BoD־£vtoc 27s sogar in den Text auf. Diese Schwierigkeiten weisen vi(dmein• darauf hin, dass der mit 27s eingeleitet.e Satz nicht urspniuglieh hierher gehört, sondern ohne Rücksicht auf die Maeliharsätze und deren Wortlaut eingesehohen und diesem nicht nugepasst wurde. Ist die Erzählung von dem Feuer des Neheinias in diesem. Zusammenhänge späteren Ursprunges, so bleibt noch fraglich, ob auch 70S wupoc; mit derselben als vorbereitender Hinweis auf die weitere Ausführung hinzugefügt wurde oder im Briete vorhanden war und den erwünschten Anknüpfungspunkt für die ganze Schilderung an dieser Stelle darbot. Da, wie wir bereits gesehen, diese Be-