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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 11 · p. Seite 491

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 11
Article
Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
Date
1897-01-01
Page
Seite 491 (sequence 11)
Language
German
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Oax Sendschreiben dnr Jnrusalemor an die Jndon in Aegypten. 4(J1 das kleine Stück 11 TVInkkal». 1, 12—17 ausseheiden, wodurch wir den richtigen Anschluss von Vers 18 an Vors 11 gewinnen 1)- b) Die Wiederauffindung des heiligen Feuers in II Makkab. 1,18 36• Ist einmal der Zweifel an der Zugehörigkeit eines Theiles in diesem Sendschreiben der Jerusalemer zu dem eigentlichen Briefe als gerechtfertigt anerkannt, so müssen auch die übrigen darauf hin untersucht werden, besonders da schon ältere Ausleger die Ausscheidung eines ganzen Stückes aus diese?» lotzteren befürworteten. Ks lassen nämlich (»rotius (Adnutationes ad V- T. Ul) und Valckenaer (Diatribe dt* Aristobuh», Seite B8, in («nisfnrd’s Kuscbius IV, Seite 37.׳)), die beide nnsern Brief «als echt «anerkennen, diesen nur bis דססלד לסד. beziehungsweise bis in 1, 18 erstrecken, während sic alles Folgend(‘ für unechte Zusätze erklären. Die meisten Ausleger der neuern /aut stimmen dagegen in der Fnoehtlioit des ganzen Sendschreibens überein,!»alten dasselbe, ahoi* für einheitlich. Bevor wir uns in diesem Widerstreite-der Ansichten ein Uidheil bilden, ist daraufzu achten, dass der Brief, wie schon ein flüchtiger Blick lehrt, in mehren‘ Theilc zerfällt, deren Grenze der Worjisci im lnhalte deutlich zeigt. Die einzelnen Krzählungen hängen unter einander gar nicht zusammen und haben nicht, einmal einen gemeinsamen Funkt, und es ist, schwer zu bestimmen, wie zum Beispiel das Kndo dos Königs Antiochus Kpiphnnes oder das seines Fcldhemi im Tcii1|h*1 der Narüui mit der Kinweihung dos Tempels unter Neliomias Boslandttheile eines und desselben Briefes bilden können. Ks wurde daher angenommen, dass diese verschiedene Begebenheiten behandelnden Berichte nur äusscrlich durch das Sendschreiben als einen allerdings weiten Kähmen ziisammengehalten werden, in welchem sie einem gemeinsamen Zwecke, wenn um״h nicht besonders gefügig, dienen; und dieser sei, w’“ A...;׳, ten n»geben, di(* Verherrlichung der in ihrer Ar! einzigen \ w- י) Schon Wieseler in Theolog. Stndion mal Kritiken 1875, Seite f)2ü und darnach in Herzog-!,litt I. Seite 4ül, Note 2, durch den Wider» Spruch von 1, 10—17 und M Mukkah. J. ä über den Tod dos Antiochus veranlasst, scheidet, I, 10—17 als Einschiebsel au8, wodurch sich ihm ein oinfacher Zusammenhang mit 1, 1) und oino bessere (Jonstniction er״ giobt. Vgl. auch Willrich, Juden u. Griechen, Suite 67 u. 77. Ich bemerke nur noch, dass Eritzache cuv in Vers 18 mit mehreren Codd. streicht und in seinen Text gar nicht ausgenommen hat.

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