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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 11 · p. Seite 490

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 11
Article
Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
Date
1897-01-01
Page
Seite 490 (sequence 10)
Language
German
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490 Da« Sendschreiben dor .IcniHalcmcr an <lin luden in At^vj»tt*11. nicht einmal erwähnt, wird, noch mit sonstigen Ueherliefenmgen in Kinklang «teilt, so dass auch «lorsclbc mit dem ihm unmittrlhar voriuTgclmmhm Satz«‘ nicht zu vereinbaren ist. Fs Hcheint mir daher auf (irmnl all’ di«׳s«T Wahrnehmungen, «lass «1 io ganze Frzählung vom Raube der Tompelschätzc «lor Xaniia mit dem voransteh«*mlcn Theih* des I»riefe« m־s|)tmglieh in keinem Zusammenhang«* stand und als ein dein Schreiben ' fremder Stoif ausgcschied«m w«*rden muss; und zwar von Vers 12 ab, der zu diesem gehört uml di«* eigentliche Hinleitung zu dem Bericht«* von dem Raube ״in d«*r heiligen Stadt.u «■nthiilt1). Für diese (.<>11ell«*1isclu*idmig spricht noch «,im‘, andere Frwägimg. Auf die Schilderung vom Filtergang«* «Ds Keldherrn folgt nämlich in \r«*1׳s iS uxaaovtcc 07ל ay£tv tov x«fJac!/7a07 ל0נ:1£ לסד, de«««*n Bezi«*h1ing auf jene nicht ausfindig zu machen ist. Abg«*s<d1«m davon, das« «lie ganze B«*schrcihung d«*s Vorganges nichts enthält , was mit «hau Feste, der Ten1|1t;!\veihe irgendwie zusaimmmhing«;, und dass auch nicht ang«;<hmtet wird, was «hu* rF«>« 1 «les Antiuelms o»ler der seines Feldherrn mit der Tempclmnigimg zu thim hab«*?), fragt e« sieh, was 057 hier zu bedeuten hab«*? Di«‘ Ausleser g«*b«m nur sehr g«!z\v1mg«*n«• Krkläruiigen; so sagt tirinun (Seite 42) 057״ da mich dem schmachvollen Tode unsere.« Drängers <l«־r fr«*i«*n Ausübung unseivs Kultus k«־in Hindernis« mehr eutgegenstehtu. wofür jedoch im Wortlaut«4 des Berichtes keim- Andeutung v»>rhan«hm ist K«.dl dagegen meint, 057 «e.i Ht4»<’rgangs|»a1־t;ik«*l, und «ler Satz hedeute: ״da wir zum Pivisc unseres (iottes für di<* uns gewordene Stellung di«* Tempelivinigimg leiern wollen“. Doch mag man die Partikel 1111’«•!• «*ig«*11tlioh<m Bmlmifung auch völlig <mtklei«hm, eimm Zusammenhang zwischen «Um beiden Abschnitten, die sie vcrhimlet, s«־tzt si«* «»hu«‘ Zweifel voraus, und da «*in solcher nicht vorhandmi ist, so gehört •die Frzählung nicht hmrlier. Wir dürfen somit, da sieh weder nach oh«*n, .noch nach nuten ein«* Bezndumg «mkeimcn lässt. l) Kür diiH Lot/1 ere scheint mir;uich 11 ic» störende Wiederholung dos 0\ 01 unmittelbar nach T:apaT׳xsa6;A£vo». /.u «])rochen, die unserem Verfassor zuzuschreiben, ganz ungerechtfertigt wäre, dagegen als die künstliche Verbindung der unzusammeiigehörigcn .Sätze durch das llerausgreifon oin«.*s churaktoristisclum Wortes «md 'di«* Anwendung desselben im vorhergehenden verständlich wird. *) II Makkab. 10, lü. berichtet die Wiederherstellung «le» OpferdienotfM allerdings nach dem Tode des Antiochus in 0, 1 if, vgl. Schlatt«.']•, Jason von Kyreno. Seit« »1r.d י׳:ז?ז!יי *׳ e; «len Sitzungsberichten der bayer. Akademie l£19ö.

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