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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 11 · p. Seite 486

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 11
Article
Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
Date
1897-01-01
Page
Seite 486 (sequence 6)
Language
German
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48B I>a* Sendschreibon der Jerusalemer .וזר di*■ .Juden in Aegypten. 14 und 15 von Autiochus mit ausdrücklicher Nennung seines Namens, aber ohne jede nähere Rezcichnung gesprochen worden ist. l)a dieses weder Zufall sein, noch auf dem Restreben nach Abwechselung im Ausdrucke heruhen kann, da sonst statt des zweimal angcwcndrton y(v£׳j.('>v einmal iacvj.v'jz hiitte stellen können, so erdicht sieh, dass hier von zwei verscliiedenen Personen, von / ’s und einem Feldhemi, die Rede ist. Die Art und Weise aber, wie unser Reriehterstatter diesen einfiihrt, weist darauf hin, dass er seine Vorlage einfach abgeschriebeii!tat, ohne auf die Sehwierigkeiten und Fnebenheitcn zu achte», die durch das Llcrausreissen der wenigen Zeilen aus ihrem Zusammen־ hange') sich erhoben mussten. Denn es ist selbstverstiindlieh, dass die (Quelle, der er diesen Rerieht entlehnte, auch die dem hier geschilderten Vorfälle vorangegangviien Kreigui&se. behandelte, und von dem jetzt namenlosen Feldherrn etwas ausführlicher sprach. Ist dieses klar, so sehen wir, dass der Wortlaut ganz deutlich meldet, wie der Feldherr des Antiorhus, nicht aber der König selbst, von den Priestern der Xaniia erschlagen wurde•. Fs lassen sieh aus dem durch Kürzung entstellten Wortlaute auch die näheren Umstände, unter denen die Plünderung vor sieh ging und der Tod des Anführers erfolgte, annähernd bestimmen. Antioclius, vorgelurnd, die Xaniia zu ehelichen, kam in die Tempelstadt in Regleitung seiner Freunde, um die grossen Sehätze als Mit־ gift zu holen. Die Priester der Xaniia gehen darauf ein mul legen ihm ,jene in dem das eigentliche lleiliglhum umgeben־ den Raume, wohin er sich mit seinen Freunden verfügte, vor. Unterdessen begiebt sieb sein Feldherr mit einigen Uenossen in dom Tempel, den die Priester nach seinem Kintritte sehliessen, so dass er. von seinem Herrn getrennt, ohne Schwierigkeit mit Steinen beworfen und getödtet werden l) An Spuren *l**r Kürzung-und der nachlässigen Znsamijuonzichung urHprünglich getrennter Sätze fehlt es auch sonst nicht. So tritt iii Vers 13 plötzlich eine Mehrzahl in xctTSXGTiv.sav auf, ohne dass wir *las Subject derselben kennten; es ist keinesfalls *1er Feldherr und das grosse Huer, denn dieses konnte unmöglich in das Hoiligtlnuu. *las sie uieht fassen könnt♦', eüidringen; auch hätte sie von wenigen!'riestern nicht niedergomacht worden können. Ks sind vielmehr der Feldherr und einige!'ntei-feldherren gemeint: *■lm*.hso in Vers lü cuvfixEpa,jvtoorav vev ^ycudva xat \xi/.r nonr^avTE; y.ai va; *E'y׳x>x; ׳i'yEAdvrE; t&Tc s;ü> ״apdpä'kav, wo Cod. 55 uml Syrer rr/o xe^aXr.v lasen und die Vulgata nach fjyejjtova ergänzte xai tgö; iasV atootf (vgl. Grimm), aber ohne Grundlage, da dann auch in Vera 13 Aähnliches vorgenommen werden müsste. 6242

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