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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 11 · p. Seite 485

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 11
Article
Das Sendschreiben der Jerusalemer an die Juden in Ägypten in II Makkab. 1,11-2,18
Date
1897-01-01
Page
Seite 485 (sequence 5)
Language
German
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Das S»M1(lsehreibon der .fenisa) einer an die .hulen in Aegypten. 485!Vs Antiochos hinahgezogeu 11atu. Wir hätten es demnach mit zweien aus einer Quelle geflossenen Berichten zu thun. Allerdings verlegt Eieinianus den Tempel nach llicrapolis in Syrien, während unser Beriehterstatter von IVrsieu spricht. l>a ist nun dir Meldung in Vers 12 ooroc yap to״j^ -«ca7a£a;j.svo'jZ h 77, ay-'a rSw. in’s Auge zu fassen: wie schon ein oherfläeidieher Blick lehrt und unten des Weiteren dargelegt werden soll, iiat hier die Erwähnung ■״der hciligeu Stadt*4, worunter d«׳m Zusammenhänge nach Jerusalem zu verstehen wäre, ־״ar keinen Sinn, da dir unmittelbar hierauf folgende (Jesehiehte einen Vorgang in Persien behandelt lind sv 77; ccvta r.Oz\ sieh nur auf die Stadt beziehen kann, in der das l leiligtlumi der Nanüu sieh befand Soll ayia 7.0dc nicht etwa für \zzx tSliz gesetzt worden sein, um den Anschein zu erwecken, als sei von •Jerusalem die Bede? Gegen die Identiiizinmg der beiden Berichte sprechen allerdings mehrere Gründe; erstens und zwar am gewiehtigsten der Widersprueh von 11. Makkab. 1, gegen alle Quellen und auel! (.iranius Bieinianus. der Antioehus den Pliindcr1mgsvrrsuc.il mit Erfolg zu Ende führen lässt, während uns(U’ Berichterstatter mit genauer Angabe der Umstände erzählt, der König habe ■dort seinen Tod gefunden. Ferner steht der Gleichstellung die Verschiedenheit des Schauplatzes entgegen, wie auch der allerdings nicht schwerwiegende Grund, dass nur IlicrnpoÜs als Gultussrätte der Xanäu nir״ gends genannt, wird. Sehen wir den Wortlaut unserer Stelle in Bezug auf den ersten Blinkt genauer an, so fällt allsogleich eine scheinbar nur geringfügige, in Wirklichkeit aber wichtig!‘ Erseheinung auf. Der Bericht, beginnt nämlich mit ,.sic 77,7 lleptftöa ysvou.r/0^ yap 0 7v£׳j.(i',v'\ wo schon Grimm die Schwierigkeit empfunden zu haben scheint, die in der Be- Zeichnung des grossen Königs als yy.'s ׳;.(«> v liegt, denn er fügt zu der!;Übersetzung des Wortes noch hinzu ״namlieh König Antioehus“; ebenso Keil, der hierzu bemerkt, r,ye|X(«)v sei der in seiner Eigenschaft als Anführer eines Kriegsheeres, während Kawlinson auf das Nichtentspreehonde des Wortes mit ״but it is a curious term to be tised of the Great King“ hinweist. In der“ That ist die Erklärung KeiEs unzureichend, denn auch in Vers 11 ist Antioclius als Feldherr erwähnt, ohm* als y.ysijlwv bezeichnet zu sein. Noch auffallender ist die!Tatsache, dass der Bericht mit 6 ־f^s^cuv beginnt, ohne dass uns vorher gesagt würde, wer er sei, und derselbe kommt nochmals in Vers 16 vor, nachdem in Vers

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