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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 10 · p. Seite 463

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 10
Article
Zur Biographie Maimuni's
Date
1897-01-01
Page
Seite 463 (sequence 4)
Language
German
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Zur Biographie Maiiumii'«. 403 Maimüni sich nugririiekt, laut um Abhülfe ״;egen diese Missbrauche schrieen, vermochte den durch Geld und Angeberei emporgekommenen Nagid, der niemand neben siel) gelten licss, von dem Entschlüsse seiner Durchkreuzung aller Vorschlüge Maimüni’s abzuhalten. In diesen traurigen Jahren wird dann auch Maimuni, wie sein Sohn uns berichtet 1 2J, in keiner der beiden Synagogen, sondern in dem Lebrhnuse, in dem die Gleichgesinnten sieh um den Führer und Meister schaarteu, seine Andacht verrichtet haben. Aber den Zeitpunkt, in dem es ihm gegönnt sein sollt(‘, seine starke Hand im Geist(‘ seiner IJeborzeugnngen walten zu lassen und seinen Vorschlägen Gehör und Geltung zu verschaffen, sollte nicht fern sein. Sutta’s Tage waren gezählt. Das Andenken des Bösewiclits, der eine Würde geschändet und einen Ehrennamen zum Schimpf herahgewürdigt. hatte, sollte der Mann auslösehen und sühnen, den man bei seinen frühen Lebzeiten schon nicht anders denn den grossen Lehrer in Israel zu nennen gewohnt war. Jetzt, wo wir das umvidersprechlielie Zeugniss Abraham har Hillel s vor uns haben, dass Mai-muni der Nachfolger Sutta’s und dadurch der Retter der ägyptischen Judcnheit geworden ist•), werden auch andere Aeusserungen in Briefen und Urkunden, in denen sein Name Auftritt, uns als Beweise dafür sich herausstellen, dass er thatsäehlich die Würde des Nagid bekleidet, hat und als solcher darum längst von unserer Gesehichts- Schreibung hätte in Anspruch genommen werden müssen. In dieser Eigenschaft hat er manche seiner Gutachten erlassen, deren Eingänge, die uns die Anfragen wiedergeben, in unzweifelhaften Wendungen ihn als Nagid kennzeichnen. Darum werden z. B. in der Anfrage Nr. 62 seiner Kesponsen auch alle Gemeinden mit ihm gesegnet3), die seiner Leitung sich erfreuen, wie er denn hier auch als höchstes Ehrenpraedicat das des grossen Lehrers in Israel aufweist. Darum ist die Khethubba aus dem J. 1172 die ich als unter seiner Herrschaft ausgestellt betrachtet habe4), unzweifelhaft mit ein M המגיד V, 23. 2) •IQR. VIII, 546: עי השקיף צור ממעונים וריחם ער המונים * כיחס אב ער בניס 1 ד-שאוגים) " ומחה יי דמעה מער כר פנים : ושרח ציר אמונים אות התריםJ והשקיט. השאננים מופת הזמנים : סשה הרב ״ נר מזרח ומערב : האור הבהיר * והכיכב המזהיר : יחיד הדור ופראו מכונה : ויסד הצרם מ; ההעי " ויפתה Sy ממז״יח שמש עד מביאו : והשיב הדת יישנה * והעמידה ויובל* : ותהי ראשית התשועה ער ירו ״ רורע ידירו : קובץ תשובות הרמב״ם (י־ ed. Lichtenbarg I, 14a: ויעמד כל^י דקהלוה הקדש בחייו ובאדיבות ימיו ויחיד. בנו חמודו יחידו ידידו. 4)׳ S. oben p. 215, wodurch allein bereit« die Einwendungen E. N. Adler8׳ oben p. 425 entfallen.

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