Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Septuaginta zu Hosea
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 447 (sequence 15)
- Language
- German
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Dio Septuaginta zu Ilosoa. 447 construinmg wie bei Oort als auf Saud gebaut erselieineu lässt, ist, dass eine Verbindung wie yvox7s<»>s oder besser נר דיעת, worauf diese zuriiekgeht, oder aueb ניר דעת naeh (dort ganz ohne Beispiel in der alttestamentl. Literatur sein dürlte. Mir wenigstens ist kein derartiges Beispiel bekannt. ])er ganze Tropus von ״Lieht (hu־ Erkenntnisse oder auch ״Land der Erkenntnis»״ atlunet so sehr modern(‘ Ansehauungsweise, oder wenn sehen weiter heraufzusetzen, erweist sieh bei näherer Prüfung so sehr aus der Welt philoniseher, alexandriniseher Begritle überhaupt, kommend, dass damit allein der Beweis gegen LXX a. u. O. und alle darauf gebauten Textanderungeu erbracht sein dürfte. ll9 3 hat die grammatisch(' Schwierigkeit des Ausdrucks cr.pT in dem (Miede d. .V. ואגבי הרגלתי לאפרים קרם על זרעתיו Anstoss zu m(‘hrfacl1er Aendenmg <h‘s Textes bei Out he, früher sehen Oort. und theilweis auch beim älteren Ewald gegeben, entspreeheud den LXX av^.aßov l.it pom (ו utliie und Oort schreiben danach statt des schwierigen CHp einfach ואקחם und in Oonsefpieiiz hiervon זרעיתי mit suiF. d. 1. Person statt des masorethischen רעותיו*, das das suif. in der 3. Person hat. Ewald — diesem und nicht Oort gehört die .Priorität des Vorschlags אקהם oder ואקחם begnügt sieh in seiner Bearbeitung llosea’s (״Propheten des altem Hundes•‘, Bd. I, (Jonmientar z. St.) mit dieser einen Textänderung, das suftix <h‘r 3. Person richtig iuterprrtirend, hat er לרעיתיו in der Textgestalt <b־s M.T. belassen, was wenigstens die Verdunklung des Sinnes in der Hauptsuche verhütet hat. Dieser, indem das Bild in Olied a הרגלתי לאפרי' vom Gängeln des Kindes, womit Ephraim in der Weichheit, des Prophetenherzens verglichen wird, im Folgenden fortgeht, kann kein •anderer sein als dass dieses Kind auch .sanft an den Armen - seinen, des Kindes ־־ genommen worden, weil nur so die schwach(' Kraft des Kindes gekräftigt wird, his es zuletzt von seihst gehen lernt, wie Ihn Esru z. St. mit dem an ihm gewohnten Scharfsinn und e\egotischem Tact erklärt. Sac-hparallclc: ׳ja 73, 23 אחזת ביר יטיגי. Für LXX lag aber auch hier das Bild des Israel gleichsam auf Armen tragenden Gottes, etwa naeh Ex. PJ, 4, der. 40, 11, näher, wonach sie sieh auch den Text a. u. St. zureehtgelogt. Bemerkenswert!! ist freilich, dass auch das Targum diesen Sinn auszudrücken scheint, mit dem (‘.inen Unterschiede, dass ein Suffix daseihst gar nicht ausgedniekt wird. Null. Brüll, nach LXX lesend: על זרעו־תי C[\־)]np (sie!),