Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Septuaginta zu Hosea
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 441 (sequence 9)
- Language
- German
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Dio Septuaginta zu Howea. 441 Und. v. 6 ■fa&evrjtfev £v ^o^atoc ktX. für והלה הרב בעריו, rine Uebersetzung, die״ sieh wieder mir an das nächst liegende ״ הליkrank sein“ hält, ohne Ahnung, dass חיל lallen, überlallen a. u. St. gemeint ist. v. 7 ועמי תלואים למשובתי, Vert.: xai 6 *kxoq ocöto׳> snixpeaapxvo<; sx TTjCj xa70t/jlac aÜTOO, wie״ von י״טב wohnen. Eine Ideenverbindung, wie ״an Abtrünnigkeit so fest hangen“, dass inan sieh nicht mehr davon zu trennen vermag, die der Rrophet mit seiner prägnanten Kürze a. u. St. gieht, geht über den engen Kreis der hebräischen Sprach- und Litteraturkenntniss des V. hinaus, weshalb er auch nicht die richtige Ableitung d. משובהי findet. ibid. v. 8 אמגנך י, Vert.: O^spa^uo <70•j h womit <t 4111־ hebr. Ausdruck eine Bedeutung supponirt, die demselben völlig fremd ist, niclit ahnend, das מגן seiner Abstammung nach mit מגן Schild gar nichts zu thim hat. Bemerkensworth ist, dass .dagegen der Verteilt zu Gen. 14, 20 מגן riehtig mit Eapeftwxs wiedergiobt. Solche Unterschiede sind instructiv, sie sind ein Gradmesser für die Sprachkenntnisse des Vert. zu Hosen, sie lassen den sichern Schluss zu, wie gering eben das ^Mass seiner hehr. Sprachkenntnisse gewesen sein muss. Hierher gehört aus dem letzten Oapitelp etwa noch (XIV, 8) xa7׳t<7)rü<7f0 ocutgv für אשורנו, den Ausdruck von ישר (N. Brüll) oder שרר ableiteml, statt auf das seltenere und darum unbekanntere “שיי zu greifen. Das Bild der Sprachkenntnisse unseres Griechen, aber nur in soweit, als es für den vorliegenden textkritisehen Zweck erforderlich ist, zu vorvollständigen, noch einen Blick auf die Auffassung der hehr. Sprachformen, insbesondere der hebr. Syntax, wie sie uns bei ihm hegegnet Er übersetzt das hebr. Imperf. mit dem Aorist, wo nach dem Zusammenhang an nichts anderes als an zukünftiges Geschelmiss gedacht werden kann und umgekehrt mit denn Futur, wo von gegenwärtigen und vergangenen Dingen die Bede״ ist. Besonders auffallend ist, dass er, wo hehr. בל oder *פ;steht,die.Negation gänzlich ausser acht lassend, den Ausdruck ins Bejahende verkehrt, wie 2, 5 (LXN 2, 3) פ; אפ״טיצנה S~<•>c av ixftueno 7, 2 ובל יאמרו fewg <7üvaB<«)<7t,v.. Es soll dabei ausdrücklich anerkannt werden, dass unser Vertont an Stellen auch das Richtige trifft, wie 4, 4 der besonders umstrittenen Stelle: 6 Bs Xa6g p.0’j toq &vT1XsY04as.voc; hpsuc, wo er gegen fast alle Neueren, so weit mir bekannt, den richtigen Weg zum Verständnis» gezeigt hat, wie später einmal des Näheren — will’g